Johannes Nagl Online Jekyll 2017-01-31T13:23:46+01:00 http://johannes.nagl.name/ Johannes Nagl http://johannes.nagl.name/ vorname@nachname.name <![CDATA[2192 Tage Social Software Development]]> http://johannes.nagl.name/2017/2192-Tage-Social-Software-Development 2017-01-31T00:00:00+01:00 2017-01-31T00:00:00+01:00 Johannes Nagl http://johannes.nagl.name vorname@nachname.name <p>Vor einem Jahr war es soweit. Das fünfte Jahr, sprich <a href="http://johannes.nagl.name/2016/1826-Tage-Social-Software-Development/">1826 Tage Social Software Development</a> bei den Socialisten waren vorbei. Und man glaubt es kaum: Jetzt ist schon wieder was passiert - nämlich wieder ein Jahr vergangen! Zeit, auch dieses Revue passieren zu lassen. Ein Zwischenbericht.</p> <h3>Umfeld zum Groß werden</h3> <p>Blicke ich zurück auf die letzten 12 Monate, drehen sich meine Gedanken meist um 1 Thema: &quot;Groß werden&quot;. Durch Hochzeit, Schwangerschaft und letztlich Geburt meiner/unserer ersten Tochter kann man wohl getrost vom &quot;groß werden&quot; sprechen. Und es fühlt sich toll an! Das private Umfeld (nicht zuletzt dank Verena) könnte nicht erfüllter sein. </p> <p>Zeitgleich sind wir jedoch auch in der Firma &quot;groß geworden&quot;. Wir haben einige neue Team-Mitglieder/innen begrüßen dürfen, sind dabei gleichzeitig auch internationaler geworden (Hey, welcome all new team members! Great to have you on board!), durch den Umzug ins &quot;große&quot; Büro haben wir auch die räumlichen Vorkehrungen geschaffen, damit wir eine geeignete Umgebung haben um &quot;groß&quot; zu denken. Und nicht zuletzt: Neue &quot;große&quot; Kunden kamen auch dazu. Zusammengefasst: Wir machen also nicht alles falsch!</p> <p>Groß werden ist dennoch mit Wachstumsschmerzen verbunden: Zu 16. (bald zu 18.) ist einiges anders als zu viert. Strukturen bilden sich, Abläufe etablieren sich und gemeinsam mittags zum Supermarkt zu gehen heißt: 10 Minuten warten, bis alle aus dem Markt draußen sind und 10 Minuten warten, bis man bei der Mikrowelle an der Reihe ist. Toilettenpapierspender (alleine schon das Wort) sind für mich sowieso absolut der Beweis, dass wir im Establishment angekommen sind.</p> <p>Dennoch: Ich kenne kein Umfeld, in dem es besser wäre &quot;groß zu werden&quot;. Ein Kollege von mir, der sich vor fast 3 Jahren bei uns beworben hat, meinte, dass er auf der Suche nach einer Stelle wäre, bei der man zumindest an &quot;Familie gründen&quot; denken kann. Ich schmunzle, wenn ich daran denke, während ich zuhause im Home-Office sitze und Laura zuhöre, wie sie gemeinsam mit Verena zum alltäglichen Spaziergang aufbricht. Ja, mein Kollege hat seit kurzem einen Sohn und ja, ich habe seit kurzem eine Tochter. Und beide kommen wir jeden Tag motiviert in die Arbeit um Swat.io voranzubringen - genauso wie alle anderen Teammitglieder/innen auch. Danke dafür, Michi! </p> <h3>Auf uns</h3> <blockquote> <p>Ein Hoch auf das, was vor uns liegt</p> <p>Dass es das Beste für uns gibt</p> <p>Ein Hoch auf das, was uns vereint</p> <p>Auf diese Zeit (Auf nächstes Jahr)</p> <p>Ein Hoch auf uns</p> </blockquote> <p>Danke beim gesamten Team für wunderbare 6 Jahre und an Verena (juhu, wir haben geheiratet und die beste Tochter der Welt! 🎉) für viel Verständnis, Unterstützung und Ablenkung. Ich freu mich auf die nächsten 365 Tage, gemeinsamen Fortschritt und entspannte &quot;Quality Time&quot; 👨‍👧‍👦!</p> <p><a href="http://johannes.nagl.name/2017/2192-Tage-Social-Software-Development/">2192 Tage Social Software Development</a> was originally published by Johannes Nagl at <a href="http://johannes.nagl.name">Johannes Nagl Online</a> on January 31, 2017.</p> <![CDATA[1826 Tage Social Software Development]]> http://johannes.nagl.name/2016/1826-Tage-Social-Software-Development 2016-01-30T00:00:00+01:00 2016-01-30T00:00:00+01:00 Johannes Nagl http://johannes.nagl.name vorname@nachname.name <p>Vor einem Jahr war es soweit. Das vierte Jahr, sprich <a href="http://johannes.nagl.name/2015/1461-Tage-Social-Software-Development/">1461 Tage Social Software Development</a> bei den Socialisten waren vorbei. Und man glaubt es kaum: Jetzt ist schon wieder was passiert - nämlich wieder ein Jahr vergangen! Zeit, auch dieses Revue passieren zu lassen. Ein Zwischenbericht.</p> <h3>Alles gleich, alles anders</h3> <p>Ich durfte letztes Jahr sehr viel lernen: Technisch, persönlich, Teamtechnisch. Ich durfte <a href="https://www.bugtrackers.io/interview-swatio-johannes-nagl">drei</a> <a href="https://www.blossom.co/blog/development-workflow-by-example-swat-io-walls-io">Interviews</a> <a href="https://medium.com/@sharifsbeat/lessons-learned-from-swat-io-b7e1d1f111f">geben</a>, ich durfte anderen Firmen Rede &amp; Antwort stehen und von Arnold Schwarzeneggers <a href="https://www.youtube.com/watch?v=EyhOmBPtGNM">6 Rules of Success</a> erzählen. Ich durfte dadurch feststellen, dass wir einiges sehr gut machen und darauf stolz sein können. Ich durfte vieles auf den Kopf stellen und einige der größten Projekte in der Geschichte von Swat.io starten (ja, wieder einmal! 💪). Ich durfte feststellen, dass Deadlines helfen Projekte fertig zu bekommen. Ich durfte gefühlt noch mehr Verantwortung übernehmen.</p> <p>Und seit einigen Monaten durfte ich in eine neue Rolle schlupfen: Weg von den Themen der letzten 24 Monate, rein in neue Technologien, die uns bisher fehlten. Und was macht man, wenn man keine Mitarbeiter findet, die diese Aspekte übernehmen können? Richtig: <strong>Einfach selbst machen</strong>. Es bleibt spannend, weil wir täglich die Möglichkeit haben/bekommen, Dinge auszuprobieren und zu verbessern. Danke dafür. </p> <h3>Auf uns</h3> <blockquote> <p>Ein Hoch auf das, was vor uns liegt</p> <p>Dass es das Beste für uns gibt</p> <p>Ein Hoch auf das, was uns vereint</p> <p>Auf diese Zeit (Auf nächstes Jahr)</p> <p>Ein Hoch auf uns</p> </blockquote> <p>Danke beim gesamten Team für wunderbare 5 Jahre und an Verena (juhu, wir heiraten! 🎉) für viel Verständnis, Unterstützung und Ablenkung. Ich freu mich auf die nächsten 366 Tage und gemeinsamen Fortschritt!</p> <p><a href="http://johannes.nagl.name/2016/1826-Tage-Social-Software-Development/">1826 Tage Social Software Development</a> was originally published by Johannes Nagl at <a href="http://johannes.nagl.name">Johannes Nagl Online</a> on January 30, 2016.</p> <![CDATA[1461 Tage Social Software Development]]> http://johannes.nagl.name/2015/1461-Tage-Social-Software-Development 2015-01-30T00:00:00+01:00 2015-01-30T00:00:00+01:00 Johannes Nagl http://johannes.nagl.name vorname@nachname.name <p>Vor einem Jahr war es soweit. Das dritte Jahr, sprich <a href="http://johannes.nagl.name/2014/1096-Tage-Social-Software-Development/">1096 Tage Social Software Development</a> bei den Socialisten waren vorbei. Und man glaubt es kaum: Jetzt ist schon wieder was passiert - nämlich wieder ein Jahr vergangen! Zeit, auch dieses Revue passieren zu lassen. Ein Zwischenbericht.</p> <h3>Die externen Umstände</h3> <p>Als ich vor 4 Jahren in die Social Media Branche kam, war alles ganz anders. Facebook Kampagnen waren hip, Smartphones zwar vorhanden, mobile Web-Nutzung allerdings in den Kinderschuhen. Seit dem hat sich vieles verändert. Marketing Kampagnen wie vor 1-2 Jahren sind heutzutage kein Thema mehr - Storytelling und Nachhaltigkeit haben kurzfristige &quot;Kampagnenschleudern&quot; abgelöst. Und somit hat sich auch der berufliche Ablauf komplett gedreht. <a href="http://die.socialisten.at">Die Socialisten</a> entwickeln sich immer mehr zu einer &quot;Produktbude&quot; und das ist gut so. Das langfristige Arbeiten an wenigen, dafür komplexeren Apps ist aus Sicht eines Entwicklers sehr zu begrüßen. </p> <h3>&amp; … die internen</h3> <p>Meiner Blog-Struktur treu bleibend, möchte ich natürlich auch noch auf die Arbeit an sich eingehen. Denn fad und unabwechslungsreich ist mein Job definitiv nicht. Ihr fragt euch, warum? Ich erzähle es euch. Nur einige kleine Cherry picks. No big deal.</p> <p>Letztes Jahr habe ich einige Worte zum thema Fortschritt geschrieben:</p> <blockquote> <p>Würde man Swat.io mit einem Obstbaum vergleichen, so könnte man sagen: Es ist wunderschön den Baum wachsen und gedeihen zu sehen - und die ersten Früchte des Erfolgs zu kosten. Die Arbeit, sowohl handwerklich (HTML, CSS) als auch geistig (PHP-Architektur, mySQL, API-Logiken) sind oftmals langwierig, beschwerlich und vor allem dreckig! Aber es lohnt sich allemal! Denn beim näheren Hinsehen stellt man fest, dass nicht nur der Baum wächst, sondern vor allem auch man selbst: Ich kann getrost sagen: So viel wie die letzten sechs Monate habe ich noch nie lernen dürfen. Als Dev-Lead kann ich diese Kenntnisse auch oft an Kollegen weitergeben. Awesome!</p> <p>Die Arbeit macht mich also glücklich. Auch wenn wir oft Probleme haben, die einen Abend oder ein Wochenende verschlingen, kurzfristig die Stimmung trüben oder dazu führen, dass ich aktuell vor jeder erhaltenen SMS (aufgrund des sehr ausgeklügelten SMS-Monitorings für Swat.io) Panik habe: It&#39;s definitely worth it.</p> </blockquote> <p>Gleiches könnte ich heuer nicht besser formulieren. Im Vergleich zu 2013 hat sich Swat.io im letzten Jahr noch viel schneller vergrößert (User, verwaltete Kanäle, Datenbankgröße, Code-Size, Mitarbeiter/innen). Lange Abende, kurze Wochenenden, all das gehört jetzt zum &quot;Status Quo&quot;. Die vielen Pläne, die vielen Funktionen, die grundlegenden Skalierungsherausforderungen, die vielen Code-Reviews: Sie sind rund um die Uhr präsent, egal wo man ist. Abschalten fällt schwer. Der Körper spielt mit, zeigt aber dennoch immer öfter Grenzen auf. Zahnschmerzen und Brille sind Begleiter, mit denen ich 2014 lieber nicht so &quot;dicke&quot; geworden wäre. </p> <p>Ich begrüße Veränderung, ich freue mich über Herausforderungen. Es ist mir bewußt, dass das Umfeld, in dem ich arbeite, schnelllebig und streßig sein kann. Ich weiß, dass diese Position genau das ist, wo ich beruflich immer sein wollte. Deswegen werde ich weiterhin jeden Tag voller Motivation versuchen Erwartungen zu übertreffen. Weil es Spaß macht, weil man viel lernt und weil man Personen am anderen Ende der Internetleitung dabei helfen kann ihr Arbeitsleben zu vereinfachen. </p> <p>Danke beim gesamten Team für wunderbare 4 Jahre und an Verena für viel Verständnis, Unterstützung und Ablenkung. Ich freu mich auf die nächsten 365 Tage und gemeinsamen Fortschritt!</p> <p><a href="http://johannes.nagl.name/2015/1461-Tage-Social-Software-Development/">1461 Tage Social Software Development</a> was originally published by Johannes Nagl at <a href="http://johannes.nagl.name">Johannes Nagl Online</a> on January 30, 2015.</p> <![CDATA[Einfach Vollkornbrot selbst backen!]]> http://johannes.nagl.name/2015/Einfach-Vollkornbrot-selbst-backen 2015-01-25T00:00:00+01:00 2015-01-25T00:00:00+01:00 Johannes Nagl http://johannes.nagl.name vorname@nachname.name <p><a href="http://derstandard.at">derStandard.at</a> berichtet: &quot;<a href="http://derstandard.at/2000006091657/Nie-wieder-schlechtes-Brot">Gutes Brot zu backen ist auch zu Hause möglich, dafür braucht es nur ein wenig Zeit</a>&quot;. Das trifft sich gut, denn heuer ist Vollkorn-Jahr bei uns! </p> <p>Nachdem wir seit knapp einem Monat nur noch Vollkornprodukte essen, sind wir schon öfter vor dem Problem gestanden, dass es nicht überall (gutes) Vollkornbrot zu kaufen gibt. Deswegen wollten wir selbst unter die Brotbäcker gehen. Das Rezept von derStandard.at klang relativ simpel, also wollten wir es auch ausprobieren.</p> <p>In der Praxis stellte sich dann heraus, dass das Rezept selbst zwar einfach, die Niederschrift dessen aber unglaublich kompliziert und unübersichtlich ist. Daher hier noch mal unsere Zusammenschrift - denn das Ergebnis kann sich sehen lassen! Es ist viel einfacher, als das Original-Rezept glauben lässt: </p> <h2>Zutaten:</h2> <ul> <li>450 Milliliter warmes Wasser</li> <li>435 Gramm Weizen-Vollkornmehl (100 Gramm Finis Feinstes Weizen-Vollkornmehl, 335 Gramm Natur Pur Weizen-Vollkornmehl)</li> <li>8 Gramm Salz</li> <li>1 Gramm Trockenhefe (Achtung: NICHT ZU VIEL DAVON VERWENDEN sonst bekommt das Brot einen eigenartigen Geruch/Geschmack)</li> </ul> <h2>Rezept:</h2> <ol> <li>Um die Spreu vom Weizen zu trennen, Das Vollkornmehl durch ein Sieb sieben um den Vollkornschrot abzutrennen</li> <li>Alle Zutaten miteinander vermischen. Das gute am Rezept: es ist kein Kneten notwendig. </li> <li>Danach in der Schüssel für 18 Stunden ruhen lassen</li> <li>Kastenform einölen und bemehlen</li> <li>Teig einmal durchrühren und ab in die Form</li> <li>Optional: Toppings wie Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Sesam verwenden</li> <li>Mit Alufolie bedeckt die Form in das vorgeheizte Rohr bei 200°C 30 Minuten zum Backen stellen</li> <li>Nach den 30 Minuten die Alufolie entfernen, staunen und für weitere 10 Minuten knusprig backen</li> </ol> <p>Fertig ist das selbstgemachte Vollkornbrot. Schmeckt am besten einfach nur mit Butter. Voila!</p> <blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-version="4" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:658px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:8px;"> <div style=" background:#F8F8F8; line-height:0; margin-top:40px; padding:50% 0; text-align:center; width:100%;"> <div style=" background:url(data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAACwAAAAsCAMAAAApWqozAAAAGFBMVEUiIiI9PT0eHh4gIB4hIBkcHBwcHBwcHBydr+JQAAAACHRSTlMABA4YHyQsM5jtaMwAAADfSURBVDjL7ZVBEgMhCAQBAf//42xcNbpAqakcM0ftUmFAAIBE81IqBJdS3lS6zs3bIpB9WED3YYXFPmHRfT8sgyrCP1x8uEUxLMzNWElFOYCV6mHWWwMzdPEKHlhLw7NWJqkHc4uIZphavDzA2JPzUDsBZziNae2S6owH8xPmX8G7zzgKEOPUoYHvGz1TBCxMkd3kwNVbU0gKHkx+iZILf77IofhrY1nYFnB/lQPb79drWOyJVa/DAvg9B/rLB4cC+Nqgdz/TvBbBnr6GBReqn/nRmDgaQEej7WhonozjF+Y2I/fZou/qAAAAAElFTkSuQmCC); display:block; height:44px; margin:0 auto -44px; position:relative; top:-22px; width:44px;"></div></div> <p style=" margin:8px 0 0 0; padding:0 4px;"> <a href="https://instagram.com/p/yRQ5PpR0L0/" style=" color:#000; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none; word-wrap:break-word;" target="_top">#sonntags selbstgemachtes Vollkornbrot. #foodporn #wholegrain</a></p> <p style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;">Ein von Johannes N (@johannesat) gepostetes Foto am <time style=" font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px;" datetime="2015-01-25T08:11:27+00:00">Jan 25, 2015 at 12:11 PST</time></p></div></blockquote> <script async defer src="//platform.instagram.com/en_US/embeds.js"></script> <p>PS: Alle anderen Spompanadeln, wie Römertopf oder 2h vor dem Backen den Teig nochmal zu wenden sind nicht notwendig. :)</p> <p><a href="http://johannes.nagl.name/2015/Einfach-Vollkornbrot-selbst-backen/">Einfach Vollkornbrot selbst backen!</a> was originally published by Johannes Nagl at <a href="http://johannes.nagl.name">Johannes Nagl Online</a> on January 25, 2015.</p> <![CDATA[Amazon baut ein Krankenhaus in Burkina Faso - mit eurer Hilfe!]]> http://johannes.nagl.name/2014/amazon-baut-ein-krankenhaus-in-burkina-faso-mit-eurer-hilfe 2014-11-30T00:00:00+01:00 2014-11-30T00:00:00+01:00 Johannes Nagl http://johannes.nagl.name vorname@nachname.name <p>Wer in der Weihnachtszeit (oder auch unter dem Jahr) bei Amazon bestellt, kann dabei sehr einfach 6% seines Umsatzes spenden. Der Clou daran: Man zahlt selbst nicht mehr dafür. Amazon überweist einfach den genannten Betrag direkt an <a href="http://www.laafi.at/ueber-laafi/">Laafi, einem Wiener Verein</a>, der Gesundheitsprojekte in Burkina Faso unterstützt. </p> <p>Alles, was man dafür machen muss? Einmalig eine <a href="http://www.laafi.at/amazon/">Browser-Erweiterung installieren</a>. Diese gibt es für Mozilla Firefox und Google Chrome. Danach werden bei jeder Bestellung, ohne dass ihr zukünftig noch etwas dafür einstellen/klicken müsst, automatisch 6% des Umsatzes an Laafi weitergeleitet.</p> <h2>Wofür genau wird das Geld verwendet?</h2> <p>In dem Dorf Poin (Burkina Faso) wird ein <a href="http://www.laafi.at/poin/">ländliches Kleinspital</a> mitfinanziert. In den letzten Jahren konnte die erste Bauphase bereits abgeschlossen werden. Zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels ist gerade die zweite Bauphase im Gange. Das Überraschende: Für das ganze Krankenhaus und alle drei Bauphasen werden gerade einmal 96720 EUR (<a href="http://www.laafi.at/poin/budget/">86640 EUR werden dabei von Laafi gestellt</a>) benötigt. Nicht zu vergleichen mit den Kosten eines westlichen Krankenhauses. </p> <p>Und hierbei hilft die Laafi Amazon Browser-Erweiterung sehr gut. Die Betreiber berichteten im Februar 2014:</p> <blockquote> <p>Bis jetzt (Feb. 2014) wurden bereits etwa 15.800 Artikel über Laafi gekauft, was eine Spendensumme von ca. €20.150 ergeben hat.</p> </blockquote> <p>Ich selbst habe die Erweiterung seit rund 2-3 Jahren installiert und somit den ein oder anderen Euro zum Krankenhaus beigetragen. </p> <p>Amazon mag oft negativ in den Medien stehen. Arbeitsbedingungen, Ausbeute. All das befürworte ich nicht. Die guten Preise und absolut perfekte Logistik überzeugen mich dann aber jedes mal wieder. Die automatische Spende von 6% beruhigt dann auch das Gewissen. Zumindest ein wenig.</p> <h2>Jetzt installieren</h2> <p>Also, worauf noch warten? Jetzt gleich die <a href="http://www.laafi.at/amazon/">Erweiterung installieren</a>! Hier noch Direktlinks für <a href="http://www.laafi.at/wp-content/uploads/2007/12/laafi-v1.0.4.xpi">Firefox</a> und <a href="https://chrome.google.com/webstore/detail/laafi-amazon-spende/pdimjhdbcoijnkhfgilaanimjababehe">Chrome</a>! </p> <p>Tipp: Sobald ihr die Erweiterung installiert habt, seht ihr am Ende der Amazon URL immer &quot;laafi-21&quot;. Das ist das Zeichen dafür, dass die Erweiterung aktiv ist und Einkäufe richtig zugeordnet werden können. (Beispiel: http://www.amazon.de/o/ASIN/B00PYH1U3K/ref=nosim/laafi-21)</p> <h2>Spenden ohne Amazon</h2> <p>Jeder, der nicht bei Amazon kaufen möchte, aber trotzdem Geld an Laafi spenden möchte, kann dies natürlich auch gerne machen! Laafi besitzt das österreichische Spendengütesiegel und bürgt dafür, dass &quot;100% der Spenden in die unterstützten Projekte fließen. (Verwaltungs- und Reisekosten werden von den Mitgliedern privat getragen)&quot; (vgl. <a href="http://www.laafi.at/ueber-laafi/">laafi.at</a>)</p> <p><a href="http://johannes.nagl.name/2014/amazon-baut-ein-krankenhaus-in-burkina-faso-mit-eurer-hilfe/">Amazon baut ein Krankenhaus in Burkina Faso - mit eurer Hilfe!</a> was originally published by Johannes Nagl at <a href="http://johannes.nagl.name">Johannes Nagl Online</a> on November 30, 2014.</p> <![CDATA[Was passiert bei Fleischverzicht?]]> http://johannes.nagl.name/2014/Was-passiert-bei-Fleischverzicht 2014-07-27T00:00:00+02:00 2014-07-27T00:00:00+02:00 Johannes Nagl http://johannes.nagl.name vorname@nachname.name <iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/wi8rMOiOQYY" frameborder="0"> </iframe> <p>via <a href="https://twitter.com/dernaro">@derNaro</a></p> <p><a href="http://johannes.nagl.name/2014/Was-passiert-bei-Fleischverzicht/">Was passiert bei Fleischverzicht?</a> was originally published by Johannes Nagl at <a href="http://johannes.nagl.name">Johannes Nagl Online</a> on July 27, 2014.</p> <![CDATA[It's a plastic world]]> http://johannes.nagl.name/2014/Its-a-plastic-world 2014-07-27T00:00:00+02:00 2014-07-27T00:00:00+02:00 Johannes Nagl http://johannes.nagl.name vorname@nachname.name <p><iframe src="//player.vimeo.com/video/100693751?portrait=0" width="560" height="315" frameborder="0" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe> <p>Es ist &uuml;berall. Wir brauchen und wollen es. Wir finden es an Orten, wo wir es niemals vermuten w&uuml;rden. Eine Welt ohne Plastik ist nicht vorstellbar. Doch kennen wir die Konsequenzen unseres masslosen Plastikkonsums? Dieser Film zeigt verschiedene Probleme im Zusammenhang mit Plastik auf und geht auf m&ouml;gliche L&ouml;sungenvorschl&auml;ge ein.<br /> <br /> The Making Of: vimeo.com/100698319<br /> F&uuml;r weitere Informationen besuchen Sie bitte www.itsaplasticworld.com<br /> Folge uns auf Facebook: facebook.com/itsaplasticworld<br /> <br /> ENGLISH VERSION: http://vimeo.com/100694882</p></p> <p>via <a href="http://blog.biodukte.de/2014/07/video-its-a-plastic-world/">Biodukte.de</a> / <a href="https://twitter.com/jenswiese">@JensWiese</a></p> <p><a href="http://johannes.nagl.name/2014/Its-a-plastic-world/">It's a plastic world</a> was originally published by Johannes Nagl at <a href="http://johannes.nagl.name">Johannes Nagl Online</a> on July 27, 2014.</p> <![CDATA[The natural effect.]]> http://johannes.nagl.name/2014/The-natural-effect 2014-03-02T00:00:00+01:00 2014-03-02T00:00:00+01:00 Johannes Nagl http://johannes.nagl.name vorname@nachname.name <iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/AftZshnP8fs" frameborder="0"> </iframe> <p><a href="http://johannes.nagl.name/2014/The-natural-effect/">The natural effect.</a> was originally published by Johannes Nagl at <a href="http://johannes.nagl.name">Johannes Nagl Online</a> on March 02, 2014.</p> <![CDATA[Über Olympia]]> http://johannes.nagl.name/2014/Ueber-Olympia 2014-02-27T00:00:00+01:00 2014-02-27T00:00:00+01:00 Johannes Nagl http://johannes.nagl.name vorname@nachname.name <p>Früher war alles <del>besser</del> aufregender. Olympische Spiele, Fußball-EM oder Fußball-WM. Waren endlich vier Jahre vorbei, konnte man sich 2-3 Wochen vor den Fernseher werfen und mitfiebern, wie Athleten um Medaillen oder Trophäen kämpften. Unvergessen sind hierbei einige Momente, wie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=voT5W9Doa-s">Roberto Baggio 1994</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ARI-Ezb81pM">Zinedine Zidane 2006</a> oder <a href="http://www.youtube.com/watch?v=5OaM6m7SKOM">Hermann Maier 1998</a>.</p> <p>Als Kind kam mir immer vor: Der Sport stand im Mittelpunkt solcher Großereignisse. Kaum wird man erwachsen, merkt man, dass dem nicht so ist. Nicht zuletzt seit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geiselnahme_von_M%C3%BCnchen">München 1972</a> sind Großereignisse immer auch ein Politikum, bzw. abseits des Sports polarisierend.</p> <p>Ich bin von vielem übersättigt. Das hört man recht schnell heraus, wenn man diesen Blog hier liest. Und auch beim Thema sportliche Großereignisse ist für mich Peak Aufmerksamkeit erreicht. Es nervt mich, wie sehr die großen Verbände wie FIFA- oder IOC-Verbandsmitglieder auf Gewinn und Vermarktung aus sind und auf die eigentlichen Grundsätze von Fairness, Teamplay und Völkerverbindung vergessen. </p> <p>Die olympischen &quot;Spiele&quot; in Sotschi sind sowieso ein Thema für sich. So viel negative PR und Dokumentationen gab es im Vorfeld zu einer Olympiade wohl noch nie. Das Thema Homosexualität, fehlende Nachhaltigkeit und das geflügelte Wort &quot;Putins Spiele&quot; sind wohl noch jedem im Gedächtnis.</p> <p>Da ich oft stur und <em>eigen</em> bin, habe ich mir daher im Vorfeld von Sotschi vorgenommen, dass ich mir keine Bewerbe ansehen werde - um dem Thema nicht unnötig viel Platz in meinem Leben zu geben. So quasi als Statement. Bis auf zwei kleine Ausnahmen habe ich meinen Vorsatz tatsächlich halten können. </p> <p>Kaum ist Olympia vorbei, und die <a href="http://www.welt.de/sport/olympia/article124884456/Teurer-als-alle-bisherigen-Winterspiele-zusammen.html">angeblichen 50 MRD-Kosten</a> durch den <a href="http://online.wsj.com/news/articles/SB10001424052702304914204579393452029288302">19 MRD-Deal von Facebook</a> in Vergessenheit geraten, häufen sich aktuell Fotos von ehemaligen Olympia Sportstätten in meinem Newsfeed.</p> <p><a href="http://www.medienpeter.de/">Jens</a> zum Beispiel hat heute zum Beispiel Fotos der <a href="http://www.businessinsider.com/2004-athens-olympics-venues-abandoned-today-photos-2012-8?op=1">Athener Sportstätten</a> aus dem Jahr 2004 gepostet. Ärgerlich! Und keineswegs nachhaltig. Mir ist dann noch der Foto-Bericht von den Sportstätten aus <a href="http://www.businessinsider.com/abandoned-venues-1984-sarajevo-olympics-2013-11?op=1">Sarajevo 1984</a> eingefallen. </p> <p>Jetzt könnte man sagen: Das hat man nicht ahnen können. Da würde man sichs aber sehr einfach machen.</p> <p>Man könnte sich nämlich auch bei der Vergabe von Großereignissen denken: Hey, wärs nicht klüger, wir nehmen nur Bewerbungen ernst, wo die Infrastruktur bereits vorhanden ist? </p> <p>Obwohl ich in einer Dokumentation gehört habe, dass Nachhaltigkeit bereits ein Kriterium für die Vergabe ist, sieht man jedoch anhand vom Beispiel Sotschi sehr gut, dass dies ein Witz ist.</p> <p>Liebe Verbandsheinzis und -heinzinnen: Solange ihr das nicht gebacken bekommt, das Olympia nachhaltig ist und wieder der Sport im Vordergrund steht, werde ich nicht mehr einschalten. </p> <p>Man stelle sich vor, es ist Olympia und niemand schaut noch zu… </p> <p><a href="http://johannes.nagl.name/2014/Ueber-Olympia/">Über Olympia</a> was originally published by Johannes Nagl at <a href="http://johannes.nagl.name">Johannes Nagl Online</a> on February 27, 2014.</p> <![CDATA[(Git Tower) Error: Agent admitted failure to sign]]> http://johannes.nagl.name/2014/Git-Tower-Error-Agent-admitted-failure-to-sign 2014-02-27T00:00:00+01:00 2014-02-27T00:00:00+01:00 Johannes Nagl http://johannes.nagl.name vorname@nachname.name <p>Mit dem Update auf Version 1.5.3 hat Git Tower anscheinend ein Problem mit SSH Keys. Nach dem Update heute hatte ich auf zwei Macs folgenden, gleichen, Fehler:</p> <blockquote> <p>Agent admitted failure to sign using the key. Permission denied (publickey).</p> </blockquote> <p>Nach dem ich einige Minuten gegooglet habe, fand ich folgende Lösung auf GitHub:</p> <blockquote> <p>ssh-add (opt: Name vom Key)</p> </blockquote> <p>Ausführlichere Informationen (auf Englisch) dazu hier: <a href="https://help.github.com/articles/error-agent-admitted-failure-to-sign">https://help.github.com/articles/error-agent-admitted-failure-to-sign</a></p> <h2>Management Summary in English:</h2> <p>If you encounter an error when upgrading to Git Tower 1.5.3, that you can&#39;t pull/push because of a failure signing your ssh key, you should run the &quot;ssh-add&quot; command. Follow this link for more information: <a href="https://help.github.com/articles/error-agent-admitted-failure-to-sign">https://help.github.com/articles/error-agent-admitted-failure-to-sign</a></p> <h2>Update (2014-02-28):</h2> <p>It looks like, that the error returns after restarting your mac. At the moment of writing, best way to solve this problem is to downgrade to 1.5.2 (as described @ <a href="http://stackoverflow.com/questions/22076434/agent-admitted-failure-to-sign-using-the-key-osx">Stack Overflow</a>)</p> <p><a href="http://johannes.nagl.name/2014/Git-Tower-Error-Agent-admitted-failure-to-sign/">(Git Tower) Error: Agent admitted failure to sign</a> was originally published by Johannes Nagl at <a href="http://johannes.nagl.name">Johannes Nagl Online</a> on February 27, 2014.</p> <![CDATA[Jahresprojekt 2014: Müll vermeiden/reduzieren/trennen]]> http://johannes.nagl.name/2014/Jahresprojekt-2014-Muell-vermeiden-reduzieren-trennen 2014-02-02T00:00:00+01:00 2014-02-02T00:00:00+01:00 Johannes Nagl http://johannes.nagl.name vorname@nachname.name <p>Ich habe in den letzten Jahren statt loser Jahresvorsätze oftmals radikale Projekte gestartet. Das gute an Projekten? Sie sind terminiert, neuwertig, spezifiert und einzigartig (so haben wir das zumindest in der Handelsakademie gelernt). Für mich ist es daher immer sehr einfach, Projekte abzuschließen. (so hab ich das zumindest in einer Übung in der Fachhochschule als Ergebnis über mich herausbekommen).</p> <p>So gab es also das Jahr, </p> <ul> <li>in dem ich <strong>kein einziges</strong> Cola trank (2011), </li> <li>in dem ich von Verena <strong>sehr viel (über)</strong> kochen lernte (2012),</li> <li>in dem ich <strong>gänzlich</strong> auf Fleisch verzichtete (2013).</li> </ul> <p>Das interessante an den Jahresprojekten bisher: Sie verliefen so gut, dass ich einfach gleich die &quot;neu erlernten Tugenden&quot; in den Regelbetrieb übernahm.</p> <h3>2014: Achte auf den Müll!</h3> <p>Gemeinsam mit Verena denke ich sehr oft über unsere Umwelt, unsere Zukunft und potentielle Missstände nach. Wir versuchen dabei oftmals Teilbereiche unseres Lebens zu hinterfragen, bzw. zu optimieren. Ende 2013 haben wir oft über das Thema Abfall und Müll im Allgemeinen gesprochen. Einige Berichte/Dokumentationen zum Thema Plastik haben dann das oft zitierte Fass zum Überlaufen gebracht. Wir wollten etwas ändern. Und so haben wir 2014 zum gemeinsamen Jahr der Müllvermeidung ausgerufen und somit habe ich erstmaligst ein Jahresprojekt, das ich mit einer weiteren Person teilen kann. Es ist also ein <em>Gemeinschaftsjahresprojekt</em> und wir werden gemeinsam darüber berichten.</p> <p>Dabei gliedert sich das Projekt in drei unterschiedliche Unterpunkte:</p> <h4>Müllvermeidung</h4> <p>Wir achten beim Kauf von Produkten darauf, ob wir diese auch wirklich unbedingt benötigen. Je weniger wir kaufen, desto weniger Müll fällt an :) </p> <p><strong>Erste Erkenntnisse</strong>: Sicherlich das Schwierigste, aber natürlich langfristig gesehen die sinnvollste Variante sich dem Thema zu widmen: Müll weitestgehend zu vermeiden sollte eigentlich bei allen Personen auf Platz 1 stehen, die sich diesem Thema annehmen. Wir sind gespannt, was wir im Laufe des Jahres darüber berichten können.</p> <h4>Müllreduktion</h4> <p>Beim Kauf von Produkten achten wir auf die (Zweckmäßigkeit der) Verpackung und versuchen Produkte zu finden, die wenig bis gar nicht verpackt sind. Zum Beispiel ist der Gang zum Markt ideal, um Gemüse wie Karotten, Brokkoli oder Erdäpfel ganz ohne Plastikverpackung zu erhalten. Zusätzlich kann man am Markt ganz genau sagen, wie viel man möchte. (&quot;1 Zwiebel&quot;, &quot;10 Erdäpfel&quot;, …). Somit entfällt die Sorge um zu viel gekauftes Gemüse und man spart zusätzlich Geld. Und wer schon mal beim Markt ums Eck eingekauft hat weiß: Das Gemüse schmeckt direkt vom Markt oftmals auch einfach besser.</p> <p><strong>Erste Erkenntnisse</strong>: Wir denken, dass man hier sehr viel erreichen kann, wenn man nur genug Zeit und Mühen aufbringt. Wir haben schon einiges an Online-Material zum Thema gefunden, das wir in nächster Zeit mit euch teilen wollen. Es funktioniert super, wie schon oben erwähnt, wenn man Waren in einem sinnvollen Ausmaß kauft (&quot;genau so viel, wie man braucht&quot; vs &quot;fünf Mal hintereinander eine kleine Menge&quot;, oder &quot;viel zu viel&quot;). Gerade was das Thema Supermarkt angeht, stößt man allerdings schnell an seine Grenzen: Findet man nach genauem Vergleich der Produkte endlich ein Produkt, das weniger/bessere Verpackung verwendet, steht man dann gleich wieder vor der Frage: Nimmt man das Produkt mit weniger Verpackung aus Deutschland oder das regionale aus Österreich mit Plastikverpackung? Da wir sowieso seit jeher darauf achten, dass Produkte möglichst regional erzeugt werden, ist das natürlich oftmals keine leichte Entscheidung und wir schauen dann doch eher auf die Regionalität.</p> <h4>Mülltrennung</h4> <p>Die korrekte Mülltrennung ist natürlich ein &quot;No-Brainer&quot;. Dennoch sollte man diesen Punkt nicht gänzlich unter den Tisch kehren. Denn: Hand aufs Herz! Wer trennt wirklich alles 100%ig so voneinander wie es das <a href="http://www.wien.gv.at/umwelt/ma48/beratung/muelltrennung/mistabc.html">Mist-ABC des Magistrats</a> vorsieht? Wir haben früher zumindest Restmüll, Papier und Glas voneinander getrennt. 2014 wollen wir noch mehr auf die korrekte Trennung achten.</p> <p><strong>Erste Erkenntnisse</strong>: Wir haben gleich mit diesem Punkt Anfang 2014 gestartet um einen &quot;leichten&quot; Einstieg ins Thema zu finden. Daher haben wir im Wochenrythmus angefangen immer mehr voneinander zu trennen. Wir haben in KW1 mit dem Biomüll angefangen, sind in KW2 auf die lange vergessene <a href="http://www.oekobox.at/">Ökobox</a> getroffen, haben in KW3 mit dem Trennen von Dosen (Anlass-bezogen gabs davor keine) begonnen und haben in KW4 das erste Mal seit Jahren wieder ein Mehrweg-Joghurt-Glas im Supermarkt in den Pfandautomaten gestellt &amp; retourniert.</p> <p>Wir sind überrascht, wie einfach die Mülltrennung funktioniert und welche immensen Vorteile sie im täglichen Leben bringt: Alleine die Trennung von Restmüll und Biomüll hat bei uns eine dramatische Reduktion des Restmülls mit sich gebracht. Natürlich ist die absolute Menge an Restmüll die gleiche - durch das Separieren der Müllsäcke ist es jetzt möglich, dass wir den Restmüll erst nach ca. zwei Wochen ausleeren müssen (ohne, dass dieser vorab zu stinken beginnt) - während wir früher sicher alle 3-4 Tage den Restmüllsack entsorgten. Für Personen, die sehr oft zuhause frisch kochen: Ideal!</p> <p>Natürlich muss man die Mülltrennung auch in einen gewissen städtischen Kontext bringen. Oftmals ist es einfach nicht möglich, dass man Biomüll, Plastikflaschen oder Aludosen richtig trennt. Müllinseln, in denen man diese Müllstoffe entsorgen kann, stehen leider nicht an jeder Ecke. Wir haben hier jedoch Glück und können alle genannten Müllstoffe direkt in 40 Meter von der Wohnungstür entsorgen. Danke, Stadt Wien/MA48!</p> <h3>Wie es weitergeht</h3> <p>In den nächsten Wochen berichten wir noch detailierter über unsere ersten Erfahrungen zum Thema Mülltrennung und Reduktion.</p> <p>Wir haben auch schon weitere Projekte gestartet (&quot;Glas statt Plastik&quot;) und Ideen (statt wunderschönen Fotos vom Essen eher nüchterne Fotos vom entstandenen Müll zu machen). Wer Tipps für uns hat, seine Erfahrungen mit uns teilen, oder am laufenden bleiben möchte: Einfach Kommentare hinterlassen, Fragen stellen oder den Blog via <a href="http://johannes.nagl.name/feed/">RSS-Feed</a> abonnieren.</p> <p><a href="http://johannes.nagl.name/2014/Jahresprojekt-2014-Muell-vermeiden-reduzieren-trennen/">Jahresprojekt 2014: Müll vermeiden/reduzieren/trennen</a> was originally published by Johannes Nagl at <a href="http://johannes.nagl.name">Johannes Nagl Online</a> on February 02, 2014.</p> <![CDATA[1096 Tage Social Software Development]]> http://johannes.nagl.name/2014/1096-Tage-Social-Software-Development 2014-01-31T00:00:00+01:00 2014-01-31T00:00:00+01:00 Johannes Nagl http://johannes.nagl.name vorname@nachname.name <p>Vor einem Jahr war es soweit. Das zweite Jahr, sprich <a href="http://johannes.nagl.name/2013/731-tage-social-software-development/">731 Tage Social Software Development</a> bei den Socialisten waren vorbei. Und man glaubt es kaum: Jetzt ist schon wieder was passiert - nämlich wieder ein Jahr vergangen! Zeit, auch dieses Revue passieren zu lassen. Ein Zwischenbericht.</p> <h3>Die externen Umstände</h3> <p>Ich rede mir immer ein, nicht abergläubisch zu sein. Aber vor einigen Monaten musste ich etwas feststellen, das man schon auch irgendwie &quot;abergläubisch&quot; hinterfragen könnte: Bei jeder einzelnen Firma, bei der ich bisher gearbeitet habe, gab es in der Nähe eine Baustelle (Eine Baustelle …? Ja, so etwas, wo ein Haus umgebaut/neu gebaut oder renoviert wird!). Man mag jetzt darüber philosophieren, dass es sowieso überall immer Baustellen gibt. Aber: Bei jeder einzelnen Firma, bei der ich gekündigt habe, hatte ich es als sehr schade empfunden, nicht dabei sein zu können, wenn diese abgeschlossen wird. Dazu muss man wissen: Ich liebe Veränderung, Erneuerung und Fortschritt. Wenn etwas fertiggestellt wird, halte ich einen Moment inne und genieße das Gefühl, dass ein Punkt, über den ich oft nachdenke, abgehakt ist. Und so kam es, dass ich den Bau einer neuen Garage (pmOne), den Bau eines neuen Vorhofes (Hagenberg Software) und den Bau von Wien Mitte (Die Antwort) nicht bis ans Ende verfolgen konnte.</p> <p>Als dieses Jahr in der Nähe von Die Socialisten das neue Sans Souci Hotel fertiggestellt und das Nachbarhaus nach knapp 2,5 Jahren von seinem Fassadenschutz befreit wurde, war ich überglücklich: Nicht nur, dass ich einen Job habe, der mir auch noch nach 3 Jahren jeden einzelnen Tag Spaß macht, nein, endlich konnte ich auch miterleben, wie Baustellen abgeschlossen werden konnten. Klingt blöd, war aber ein unheimlicher Motivationsschub für mich. Habe ich schon erwähnt, dass ich Veränderung, Erneuerung und Fortschritt großartig finde? Ja, tu ich!</p> <h3>&amp; … die internen</h3> <p>Meiner Blog-Struktur treu bleibend, möchte ich natürlich auch noch auf die Arbeit an sich eingehen. Denn fad und unabwechslungsreich ist mein Job definitiv auch nicht. Ihr fragt euch, warum? Ich erzähle es euch. Nur einige kleine Cherry picks. No big deal.</p> <p><strong>Veränderung:</strong> Das letzte Jahr war geprägt von Veränderung, ja, in Marketingsprech könnte man von Transformation sprechen. Während sich die Social Software Branche durchs Erwachsen werden kontinuierlich weiterentwickelt, hat sich dadurch auch der Agenturalltag verändert. Bei Die Socialisten steht Qualität im Vordergrund. Qualität erreicht man einerseits durch gute MitarbeiterInnen und andererseits durch <a href="http://klaus-breyer.de/workflow/was-gute-prozesse-von-schlechten-prozessen-unterscheidet/329">strukturierte Abläufe</a>. Beide Aspekte konnten wir in den letzten Monaten forcieren und nochmal einen großen Qualitätssprung machen. Während wir Anfang 2013 auf <em>mobile first</em> setzten und aufwendigere Testing- und Abnahmeverfahren entwickelten, gab es die letzten Monate wieder große Sprünge, die auf die Softwarequalität abzielten: Less (zum Aufwärmen), Vagrant (zum Durchstarten), Sentry (zum Überblicken) und Grunt (zum Optimieren) sind hier stellvertretend nur vier Schlagworte, die ich in keinem zukünftigen Projekt mehr missen möchte.</p> <p>Hat man 2 Jahre am Stück Kampagnen-Apps umgesetzt, verspürt man Verlangen nach Veränderung. In meinem Fall ergab es sich daher, dass ich nun mehr mein Know-How an einem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Software_as_a_service">SAAS</a>-Projekt zum Besten geben kann. Mit der Arbeit an <a href="https://www.swat.io">Swat.io</a> hat sich mein Beruf um 180° gedreht. </p> <p><strong>Erneuerung:</strong> Solch ein Wandel von kurzfristigen Kampagnen-Apps hin zu einem langfristigen Commitment in ein Projekt, das stetig erneuert - weil vergrößert - wird ist unheimlich spannend. Ich bin nun plötzlich Teil eines 4-5 köpfigen Teams. In der einen Stunde verfeinere ich das Projekt granular. In der anderen Stunde ändere ich durch einen Change das Projekt grundlegend. In einer weiteren Stunde vergleiche ich Statistiken und merke das rapide Wachstum der Datenmengen. Und in vielen anderen Stunden besprechen wir gemeinsam, wohin wir uns überhaupt entwickeln wollen. Ein Projekt wie Swat.io zu betreuen, bei dem so viel Erneuerung auf so vielen Ebenen gleichzeitig stattfindet, ist für mich sehr erfüllend. Denn hier zeigt sich, wie wichtig vernetztes Denken, rasche Überblicksgewinnung und nachhaltiges, pragmatisches Arbeiten sein können. Dinge, die ich also seit Jahren (Jahrzehnt <em>räusper</em>) versuche zu verfolgen. Deswegen gibt es Freitag nachmittags immer einen kleinen Teil in mir, der sich denkt: Warum ist schon wieder Wochenende? Warum muss die Erneuerung jetzt wieder zwei Tage warten? <sup>*)</sup></p> <p><strong>Fortschritt:</strong> Würde man Swat.io mit einem Obstbaum vergleichen, so könnte man sagen: Es ist wunderschön den Baum wachsen und gedeihen zu sehen - und die ersten Früchte des Erfolgs zu kosten. Die Arbeit, sowohl handwerklich (HTML, CSS) als auch geistig (PHP-Architektur, mySQL, API-Logiken) sind oftmals langwierig, beschwerlich und vor allem dreckig! Aber es lohnt sich allemal! Denn beim näheren Hinsehen stellt man fest, dass nicht nur der Baum wächst, sondern vor allem auch man selbst: Ich kann getrost sagen: So viel wie die letzten sechs Monate habe ich noch nie lernen dürfen. Als Dev-Lead kann ich diese Kenntnisse auch oft an Kollegen weitergeben. Awesome!</p> <p>Die Arbeit macht mich also glücklich. Auch wenn wir oft Probleme haben, die einen Abend oder ein Wochenende verschlingen, kurzfristig die Stimmung trüben oder dazu führen, dass ich aktuell vor jeder erhaltenen SMS (aufgrund des sehr ausgeklügelten SMS-Monitorings für Swat.io) Panik habe: It&#39;s definitely worth it.</p> <p>Damit sich dieser Blogpost wunderschön zu Ende spannt: Vergleicht man Swat.io nicht nur mit einem Obstbaum, sondern auch mit einer Baustelle, so denke ich mir täglich: Ich möchte unbedingt dabei sein dürfen, wenn die Baustelle wächst, Formen annimmt und nachhaltig ihre Umwelt erneuert. </p> <p>Danke beim gesamten Team für wunderbare 3 Jahre. Ich freu mich auf die nächsten 365 Tage und gemeinsamen Fortschritt!</p> <p>*) <em>Das liegt hauptsächlich daran, dass es zum Ausgleich nicht nur ein entspanntes Wochenende mit Freundin geben sollte, sondern auch mein Körper spürbar Pausen benötigt. Vor Weihnachten durfte ich die Bekanntschaft mit Streßzähnen machen, die ich mir gerne erspart hätte. Somit gibt es Freitag nachmittags also auch immer einen mindest gleichgroßen Teil in mir, der sagt: Juhu, endlich entspannen, schlafen und Akkus aufladen. Denn der nächste Montag kommt bestimmt!</em></p> <p><a href="http://johannes.nagl.name/2014/1096-Tage-Social-Software-Development/">1096 Tage Social Software Development</a> was originally published by Johannes Nagl at <a href="http://johannes.nagl.name">Johannes Nagl Online</a> on January 31, 2014.</p> <![CDATA[Über Kundenkarten und Kundenbindung]]> http://johannes.nagl.name/2014/Ueber-Kundenkarten-und-Kundenbindung 2014-01-30T00:00:00+01:00 2014-01-30T00:00:00+01:00 Johannes Nagl http://johannes.nagl.name vorname@nachname.name <p>Wenns wo was billiger gibt, dann laufen d&#39;Leid hin! Und bei gratis Angeboten sowieso! Da ist es natürlich aus Firmensicht verständlich, dass man seine Kunden genau mit diesen Strategien abholen möchte: Man drückt ihnen eine Kundenkarte in die Hand und verspricht seinen Kunden fette Rabatte. Einfach Karte herzeigen, in den elitären Vorteilsklub eintreten, Friend der Marke werden, oder &quot;Umbau-Treuebonus&quot; bei der Apotheke ums Eck kassieren. Egal wie die jeweiligen Programme der einzelnen Firmen heißen - es steckt immer das gleiche Kalkül dahinter: Ausforschen, was den Leuten gefällt und verhindern, dass Kunden womöglich woanders einkaufen könnten.</p> <h3>Über Kundenkarten</h3> <p>Es mag vielleicht sein, dass ich in letzter Zeit zu viel <a href="http://www.amazon.de/o/ASIN/3990010654/ref=nosim/laafi-21">Düringer</a> gelesen habe, bzw. über &quot;Zwänge&quot; nachgedacht habe. Aber sein wir uns mal ehrlich: Es nervt! Es nervt einfach, dauernd darüber nachdenken zu müssen, wo ich etwas um 20 Cent günstiger bekommen kann, wo ich 10 mal einkaufen muss, damit ich ein Gratis Brot bekomme oder mir eine Zeitschrift gratis mitnehmen kann. Und es nervt, wenn man diese Karten überall hin mitschleppen muss! Man sucht sich Geldbörsen, in die man extra viele Plastikkarten stecken kann. All das - wofür? Für 20 Cent Ersparnis? Come on!</p> <p>Die letzten Wochen haben gezeigt, dass Firmen dann doch recht schnell eingeschnappt, bzw. peinlich berührt sein können, wenn man das &quot;kluge System&quot; dann mal für sich ausnutzen möchte. Die Initiative &quot;<a href="https://nocard.info/">No Card</a>&quot;, die es ermöglicht, bei Filialen der Rewe-Gruppe ohne eigener Mitgliedskarte einkaufen zu können, war die letzten Tage in allen Medien. &quot;<a href="http://futurezone.at/digital-life/kundenkarten-generator-sorgt-fuer-aerger-bei-billa-und-co/46.509.994">Oh, das ist doch nicht erlaubt.</a>&quot;, &quot;<a href="http://futurezone.at/digital-life/nocard-kundenkarten-haben-sicherheitsproblem/47.137.900">Oh, das ist aber blöd, ihr könnt echten Kunden ihre Rabatte wegnehmen.</a>&quot;, &quot;<a href="http://futurezone.at/digital-life/fh-studenten-knacken-merkur-kundendatenbank/47.341.189">Oh, das ist aber blöd, jetzt haben auch noch zwei Studenten innerhalb weniger Minuten Zugriff auf Kundendaten erlangt.</a>&quot; All das - wofür? Für 20 Cent Ersparnis? Come on!</p> <p>Weil mich das System nervt und ich keinen nennenswerten Vorteil für mich in der Vergangenheit ausmachen konnte, habe ich daher letzte Woche beschlossen alle Kundenkarten zurückzugeben, bzw. die Firmen zu veranlassen meine Daten zu löschen. Gesagt getan: Einige Stunden/Mails/Bestätigungen später konnte ich dann alle Plastikkarten (bis auf Bankomatkarte &amp; Car2Go-Mitgliedsausweis*) wegwerfen. All das - wofür? Für ein befreiendes Erlebnis, um ein Statement zu setzen und ein wenig &quot;gegen den Strom zu schwimmen&quot;! </p> <h3>Über Kundenbindung im Internet</h3> <p>Natürlich ist es nicht nur hip, dass man Kunden durch <em>attraktive</em> Prämiensysteme an sich bindet, nein: Heutzutage gehört es auch zum guten Ton, dass man in sozialen Netzwerken gezielt nach &quot;Brand Ambassadoren&quot; sucht und diese auch findet. Hat man Kunden erst mal auf Facebook, Twitter oder Instagram für sich gewonnen, produzieren diese massig positiver Inhalte für sehr wenig Geld/Einsatz.</p> <p>Keine Frage: Es gibt Firmen, die ihre Anliegen sinnvoll dosieren. Die bereit sind über den <a href="http://johannes.nagl.name/2012/wenn-prinzenrolle-und-ovomaltine-twitter-machen/">Tellerrand zu schauen um aus dem Alltagsbrei herauszustechen</a>. Denen man ihre Aktivitäten abkauft. Aber durch einige negative Erlebnisse bin ich in den letzten Wochen sehr skeptisch geworden: Es verwundert mich nicht nur die Vorgehensweise der Firmen, sondern auch die (Neu-)gier der User. Wie weit möchte man für eine kostenlose Probe eines 3-Euro Produkts gehen? Wie viele Tweets, wie viele Blog Posts, wieviel &quot;Noise&quot; ist man bereit für diese 3-Euro zu opfern? Anscheinend, für meine Begriffe, unverhältnismäßig, viel. Wäre es nicht viel einfacher, einfach selbst diese 3-Euro in die Hand zu nehmen, um sich das beschriebene Produkt im Supermarkt zu holen? Ohne der vielen Verpflichtungen, die man hier eingeht und ohne die komplette Adresse an Firmen verraten zu müssen? Hier fällt mir das alte Sprichwort ein: &quot;Man ist, was man isst&quot;. Bzw leicht adaptiert: &quot;Man bekommt, was man braucht&quot;.</p> <h3>Ein Experiment</h3> <p>Um Personen zeigen zu können, worauf sie sich tatsächlich einlassen, habe ich folgenden Tweet abgeschickt: </p> <blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p>Ich verschenke 5 x 3 EUR zum Testen! Bedingung: Ihr müsst mir eure Adresse per DM schicken &amp; 2-3 mal darüber tweeten. Interesse? Please RT!</p>&mdash; Johannes N (@jollife) <a href="https://twitter.com/jollife/statuses/428643179718778881">29. Januar 2014</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Ich bin gespannt, ob sich Personen finden, die an dem Test des innovativen Produkts &quot;3 x 1 EUR Münze&quot; teilnehmen möchten. Ich halte euch diesbezüglich am laufenden.</p> <h3>Über Sättigung, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/68er-Generation#68er-Generation">68er Generation</a>, eigene Gemüsebeete und das einfache Leben</h3> <p>Es nervt! Der Einkaufswahn vor Weihnachten, Millionen unnötiger Produkte und eine fehlende Nachhaltigkeit: Konsum in seiner heutigen Form ist etwas, was mir zusehends aufstößt. Ich kann mich damit nicht identifizieren. Die Sättigung ist teilweise so groß, dass ich mich einfach ausklinken möchte. Dabei denke ich öfter an Verwandte und Bekannte, die das Leben aus einem anderen Blickwinkel betrachten und viele Dinge ganz anders kennen - weil sie ein wenig älter sind als ich: Sie kennen keine übergroßen Supermärkte, sie zerbrechen sich nicht über Kundenkarten oder Rabatte den Kopf. Sie überlegen, welches Gemüse sie im eigenen Beet anbauen möchten. Sie betreuen ihr eigenes Essen, anstatt fremde Produkte, scheinheilig, in den Himmel zu loben. Auch wenn es veraltet klingen mag, ist es nicht die viel klügere Sicht auf viele Dinge?</p> <p>All das - wofür? Vielleicht für ein einfacheres, stressfreieres, bewussteres Leben. Oder, was meint ihr?</p> <p>*) Seht ihr, ich bin ja insgeheim auch ein Brand Ambassador der Sonderklasse!</p> <p><a href="http://johannes.nagl.name/2014/Ueber-Kundenkarten-und-Kundenbindung/">Über Kundenkarten und Kundenbindung</a> was originally published by Johannes Nagl at <a href="http://johannes.nagl.name">Johannes Nagl Online</a> on January 30, 2014.</p> <![CDATA[Meine größten Albträume]]> http://johannes.nagl.name/2014/Meine-groessten-Albtraeume 2014-01-16T00:00:00+01:00 2014-01-16T00:00:00+01:00 Johannes Nagl http://johannes.nagl.name vorname@nachname.name <p>Man kennt das: Wenn Personen über Albträume reden, dann geht es oftmals um Mörder, Tod, Spinnen, Schlangen oder Geister und Gespenster. </p> <p>Bei mir manifestieren sich Albträume (zum Glück) etwas anders, sind aber für mich dadurch genauso &quot;schlafraubend&quot;. </p> <h3>Stufe 1: Schule</h3> <p>Heute erst wieder passiert: Ich träume, dass am nächsten Tag ein normaler Schultag auf mich wartet. Dieser Gedanke stresst mich unheimlich. &quot;Morgen sind Stundenwiederholungen, ich habe aber nichts dafür gelernt. Oh Gott: Biologie, Englisch, Physik, … alles an einem Tag. Was, wenn ich drankomm? Zählt die Ausrede, dass ich die letzten Tage krank war und erst heute wieder den ersten Tag in der Schule?&quot; War man einige Jahre im Schulsystem, weiß man: Ausreden gelten, zurecht, in den wenigsten Fällen. Streß Streß Streß!</p> <h3>Stufe 2: Die Mutter aller Albträume</h3> <p>Ich weiß, ich hab ein fertiges Studium. Ich weiß, ich hab meine Matura abgeschlossen. Aber: Meine Französisch-Lehrerin aus der Oberstufe meldet sich und sagt: Ich müsse noch <strong>eine Hausübung</strong> nachbringen, die fehle.</p> <p>Was für viele wohl lächerlich klingt: <em>DAS</em> ist mein absoluter Schlafkiller. Wissen muss man vorab: Ich war in meiner gesamten Schullaufbahn, anders als im Studium, nicht so die Leuchte und relativ faul. Vor allem Sprachen und Mathematik haben oftmals mir (bzw. meinen Lehrern) Kopfzerbrechen bereitet. </p> <p>Deswegen ist das Fehlen einer Hausübung, die ich, 10 Jahre nach meiner Matura auf KEINEN FALL mehr schaffen würde, ein Albtraum. Ich seh mich schwitzend in der Schule, als Jugendlicher, ohne Plan, wie ich jemals einen geraden Satz schreiben könnte.</p> <h3>Das Aufwachen</h3> <p>Das schönste an einem Albtraum? Die Aufwachphase. Als ich heute in der Nacht nach meinem Traum aufgewacht bin und kurz überlegt habe: Wo bin ich? Was ist heute für ein Tag? Viel wichtiger: Was ist morgen für ein Tag? Was muss ich morgen machen? Schule? Arbeit? Und dann der Gedanke kommt: Es war nur ein Traum. Ich DARF morgen arbeiten gehen! Dann fühlt man sich innerhalb einer Sekunde um 20 Kilo leichter, der sprichwörtliche Stein fällt einem vom Herzen und man kann beruhigt weiterschlafen. </p> <h3>Traumbewältigung</h3> <p>Interessant ist die Frequenz, in der diese Träume auftauchen. Nämlich ca. 2 mal pro Jahr. Für mich zu häufig. Deswegen habe ich mich nach dem heutigen Tag entschlossen meine Gedanken dazu niederzuschreiben. Vielleicht hilft es ja bei der Bewältigung.</p> <p>Traumdeutung selbst hat mir noch nie wirklich etwas &quot;gegeben&quot;. Es ist wie mit Horoskopen: Ich bin sehr skeptisch und empfinde 0815, verallgemeinerte Aussagen, die immer auf jemanden zutreffen, einfach als Humbug. Ich kann so etwas nichts abgewinnen. Zum Glück.</p> <p>Aber was mich interessieren würde: Was macht ihr gegen eure Albträume? Stellt ihr euch den Ängsten? </p> <h4>Funfact</h4> <p>Vor kurzem war unser 10 jähriges Maturajubiläum und die Französisch-Lehrerin war als Gast eingeladen. Ich hatte sehr gehofft, dass wir miteinander sprechen könnten, damit ich ihr von meinen Albträumen erzählen könnte und sie mir, so meine Hoffnung, versichern kann, dass mir keine Hausübung mehr fehlt. </p> <p>Leider kam sie dann doch nicht zum Treffen und somit muss ich wohl auf das 15-, oder 20-jährige Jubiläum hoffen, damit ich vielleicht doch noch meine Ruhe finden kann. Bis dahin werde ich wohl noch 10-20 mal von der fehlenden Hausübung träumen.</p> <p><a href="http://johannes.nagl.name/2014/Meine-groessten-Albtraeume/">Meine größten Albträume</a> was originally published by Johannes Nagl at <a href="http://johannes.nagl.name">Johannes Nagl Online</a> on January 16, 2014.</p> <![CDATA[Markdown Editor: Dillinger.io]]> http://johannes.nagl.name/2014/Markdown-Editor-Dillinger-io 2014-01-12T00:00:00+01:00 2014-01-12T00:00:00+01:00 Johannes Nagl http://johannes.nagl.name vorname@nachname.name <p>Seit einigen Wochen verwende ich jetzt <a href="http://jekyllrb.com/">Jekyll</a>/<a href="http://pages.github.com/">GitHub Pages</a> als Blog-Software und bin sehr zufrieden. Vor allem das &quot;Lightweight&quot;-Gefühl der Umgebung gefällt mir gut und ermutigt mich, mehr über die Inhalte nachzudenken, als über Aussehen/Dinge drumherum. </p> <h3>Backend?</h3> <p>Wie verfasst man aber jetzt seine neuen Posts überhaupt? Das kann sich jeder selbst aussuchen, denn es gibt kein fertiges Backend für Jekyll. Man kann also seinen Texteditor seiner Wahl verwenden, direkt auf GitHub seine neuen Posts anlegen, aber ehrlich gesagt: Ich weiß es nicht so recht, was am sinnvollsten ist. &quot;Das Problem&quot; ist nämlich immer das gleiche: Um neue Posts verfassen zu können, sollte man der <a href="http://daringfireball.net/projects/markdown/">Markdown</a>-Syntax mächtig sein. Ich verwende jedoch selbst Markdown eigentlich gar nicht, bzw. habe auch keine Erfahrung mit sinnvollen Markdown-Editoren (,obwohl ich weiß, dass es eine Vielzahl davon gibt).</p> <h3>Markdown</h3> <p>Ich bin ehrlich gesagt kein großer Fan von Markdown als Markup-Language. Mein Gehirn ist dafür einfach nicht gemacht. Während ich HTML sehr schnell verstanden habe, ist Markdown immer noch nicht richtig bei mir angekommen. </p> <h3>Dillinger.io</h3> <p>Für mich daher aktuell das Tool der Wahl: <a href="http://dillinger.io">dillinger.io</a>: Hier kann man linkerhand einfach seinen Markdown-Text verfassen, während man rechterhand sofort sieht, wie sein Text danach, auf seinem Blog, aussehen wird. </p> <p>Die Vorteile von dillinger.io liegen auf der Hand:</p> <ul> <li>Keine Installation notwendig, da es sich um eine Website handelt</li> <li>Live-Preview</li> <li>&quot;Kluges&quot; Markdown (Listen-Elemente werden zB von selbst ergänzt)</li> <li>Kostenlos</li> </ul> <p>Einziger Nachteil:</p> <ul> <li>Es gibt keine (offensichtliche) Hilfe, welche Syntax-Merkmale Markdown zur Verfügung stellt. </li> </ul> <h3>Eure Tools?</h3> <p>Mich würde natürlich interessieren, ob es noch bessere Tools als dillinger.io gibt? Was verwenden Profis? Für mich wichtig: Sofort sehen zu können, wie der Output des Markups tatsächlich aussieht.</p> <p><a href="http://johannes.nagl.name/2014/Markdown-Editor-Dillinger-io/">Markdown Editor: Dillinger.io</a> was originally published by Johannes Nagl at <a href="http://johannes.nagl.name">Johannes Nagl Online</a> on January 12, 2014.</p> <![CDATA[Spiele (nicht) Goodgame auf Goodgame.at]]> http://johannes.nagl.name/2014/Spiele-nicht-Goodgame-auf-Goodgame-at 2014-01-08T00:00:00+01:00 2014-01-08T00:00:00+01:00 Johannes Nagl http://johannes.nagl.name vorname@nachname.name <p>Seit Monaten sehen wir im Fernsehen die Werbung für diverse Goodgame Spiele. Bei uns ist es schon ein Running Gag, die kühn/mutig/tapfere Stimme des Sprechers zu immitieren.</p> <h3>Zum Ersten</h3> <p>Am Montag ist es nun endlich passiert: Ich habe tatsächlich <a href="http://www.goodgame.at/">Goodgame auf Goodgame.at</a> gespielt. Wobei, lustigerweise wird man sofort auf empire.goodgamestudios.com weitergeleitet - das dürfte selbst aber nicht so medienwirksam zu kommunizieren sein.</p> <h3>Zum Zweiten</h3> <p>Jedenfalls: Das Spiel ist klassisch und schnell erklärt: Browser-Game, Strategie, Aufbau einer eigenen Basis, Handel, Angriff von anderen (Computer-)Gegnern. Wer das gleiche nicht im Mittelalter spielen möchte, kann dies auch in einer &quot;moderneren&quot; Umgebung, nach gleichem Konzept, hier bei <a href="http://www.tiberiumalliances.com/de/">Command &amp; Conquer Tiberium Alliances</a> tun.</p> <h3>Zum Dritten</h3> <p>Übrigens: So schnell das Spiel erklärt ist, so schnell habe ich auch wieder die Lust dran verloren. Es sind die üblichen Tricks, die mir die Lust am Aufbau meines Accounts verderben: Die fast schon zu gut überlegt/geplante Einleitung, viel zu viele Features, laufend unnötige Newsletter (wie ich diese Reaktivierungs-Versuche hasse) und: ohne den Einwurf von Münzen, in diesem Fall im Austausch gegen Rubine, skaliert das eigene Imperium dann bald nicht mehr richtig. Zeit, dem Spiel wieder die kalte Schulter zu zeigen und <a href="http://www.amazon.de/o/ASIN/3990010654/ref=nosim/laafi-21">seine Freizeit wieder sinnvoller</a> zu nutzen.</p> <h3>Zum Fazit</h3> <p>Letztlich habe ich dann den Löschen/Abmelden Link gesucht. Da der Anbieter von Goodgame, nämlich die Goodgame Studios, in Deutschland sitzen, dachte ich, sei dies sehr leicht möglich. Deutschland == Datenschutz - glaubt man ja landläufig.</p> <p>Doch, <strong>Fehlanzeige</strong>. Kein automatisches Abmelden möglich. In der ganzen Spieloberfläche selbst: Nichts! Zum Glück habe ich dann einen kleinen Link auf der Startseite für die <a href="http://www.goodgamestudios.com/terms_de.html">Datenschutz-Richtlinien</a> gefunden. Et Voila, der passende Absatz war dann rasch gefunden:</p> <div class="highlight"><pre><code class="language-" data-lang="">Bei Fragen zum Datenschutz wenden Sie sich bitte an datenschutz@goodgamestudios.com. Unter dieser Adresse können Sie jederzeit Fragen zum Datenschutz stellen, Ihre bei Goodgame Studios gespeicherten Daten abfragen, ändern oder löschen lassen. Alternativ können Sie sich auch per Post an uns über oben stehende Postadresse wenden. Bitte geben Sie – nach Möglichkeit – das von Ihnen gespielte Online-Spiel oder mobile Spiel, den Server und Ihren Spielernamen an. </code></pre></div> <p>Schnell also eine Mail geschrieben, mit der Angabe meines Usernamens, meiner Mailadresse, dem Spielnamen und dem Wunsch, dass mein Account gelöscht werden solle.</p> <p>Und dann? Einen Tag später erhielt ich folgende Antwort von Peter, seines Zeichens nach Customer Support bei Goodgame Studios:</p> <div class="highlight"><pre><code class="language-" data-lang="">wir bedauern sehr, dass Du Deinen Spieleaccount löschen lassen möchtest. Wir bitten Dich, folgende Angaben zu leisten, bzw. zu vervollständigen, damit wir Deinen Account einwandfrei identifizieren können. * Den Namen des Spiels * Die Homepage des Spiels * Deinen Accountnamen (der Name, mit welchem Du Dich bei uns einloggst) * Dein Passwort (damit wir sicher sein können, dass dies auch wirklich Dein Account ist) * Deine Spielwelt (z.B. Deutschland 1, International 1, International 2, Spielaffe.de, VZ) * Optional einen Grund für Deine Löschung. </code></pre></div> <h3>Mein Passwort?!</h3> <p>Gut, Namen des Spiels sollten sie eigentlich schon wissen - schließlich kommt die Mail direkt vom Goodgame Empire Support Team. Die Homepage des Spiels sollte auch klar sein (schließlich wird diese ja auch im Fernsehen kommuniziert :)). Meinen Accountnamen hatte ich schon verraten. Die Spielewelt habe ich bis zum heutigen Tage immer noch nicht feststellen können. Ich hab gesucht und geschaut - aber nichts gefunden. Tut auch nichts zur Sache, denn …</p> <p>… Mein Passwort werde ich ihnen sicher nicht verraten. Nur damit sie es dann mit dem Passwort in ihrer Datenbank abgleichen können und, spätestens dann, in Klartext vorliegen haben?[1] Und damit Peter dann gleich auch Zugriff auf meine Mails/Twitter/Facebook Accounts hat. (Natürlich nicht. Ich verwende überall verschiedene Passwörter).</p> <h3>Enttäuschung</h3> <p>Ich bin enttäuscht. Gestern um diese Zeit war das noch anders. Ich warf einen Blick auf die Goodgame Studios Webseite und war überrascht. <a href="http://www.goodgamestudios.com/about/team/">Das Team: Riesig</a>. <a href="http://www.goodgamestudios.com/about/management/">Das Management: <em>Top of Class</em></a>. <a href="http://www.goodgamestudios.com/job-listing/">Die offene Jobliste: 214 Posten lang</a></p> <p>Gut: Alles erschien mir sympathisch und ich habe mich darüber gefreut, dass Wachstum anscheinend auch in Europa ein Thema ist. Es ist schön, wenn man auf der <a href="http://www.goodgamestudios.com">Webseite</a> liest, dass 173 Millionen Personen registriert sind. Man muss immenses Mitarbeiterwachstum (gleich viele offene Stellen wie derzeit Mitarbeiter) nicht immer gut heißen, aber das ist ein anderes Thema. Vermutlich kann man nur so <em>Länder und Kontinente erobern und über die Welt herrschen</em>. Was man aber auf jedenfall hinterfragen sollte: Wachstum um jeden Preis, bzw. das zugrunde liegende <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vendor_lock-in">Lock-In</a> von Kunden, damit dieses erst möglich werden kann. Das gezielte Fehlen eines simplen &quot;Abmeldens&quot; zeugt von einer Strategie, die ich keinesfalls gut heißen kann. Ob man so zu einer <em>&quot;guten&quot; Legende wird</em>? Wohl kaum.</p> <h3>Fazit</h3> <p>Man ist natürlich selber schuld, wenn man solche Spiele spielt bzw. sich registriert. Aber: Aus Usersicht ist es dennoch nervig. Nie wieder Good Game (<em>einloggen, mein Account besteht ja weiterhin</em>)!</p> <p>[1] Es ist nicht klar, ob Goodgame mein Passwort bereits bei der Registrierung auch in Klartext speichert, was ein sehr hohes Risiko darstellen würde. Letztlich ist die Übermittlung meines Passworts an den Customer Support jedenfalls komplett unüblich und nicht zielführend. Denn spätestens mit dem E-Mail kann der Support-Mitarbeiter das Passwort weiterverwenden.</p> <h3>Update 1 (16.01.2014)</h3> <p>Wie ein Mitspieler anmerkt, gibt es sehr wohl ein <a href="http://support.goodgamestudios.com/">Formular</a>, mit dem man seinen Account löschen kann. Leider muss man auch dort sein Passwort in Klartext eingeben.</p> <p><a href="http://johannes.nagl.name/2014/Spiele-nicht-Goodgame-auf-Goodgame-at/">Spiele (nicht) Goodgame auf Goodgame.at</a> was originally published by Johannes Nagl at <a href="http://johannes.nagl.name">Johannes Nagl Online</a> on January 08, 2014.</p> <![CDATA[Mein perfektes (Mac) Developer Setup]]> http://johannes.nagl.name/2013/Mein-perfektes-Mac-Developer-Setup 2013-12-30T00:00:00+01:00 2013-12-30T00:00:00+01:00 Johannes Nagl http://johannes.nagl.name vorname@nachname.name <p>Ich bin vor einem Jahr sehr pragmatisch in die Apple-Welt gewechselt. Ich war in der Windows Welt nie wirklich <em>un</em>zufrieden. Ich hatte funktionierende Workflows und sehr viel Erfahrung mit dem System (kann ich doch von Win 3.11 hin bis zu Windows 7 auf einige Jahre und sogar einige Monate als Systemadministrator zurückblicken). Doch mit Windows 8 wollte ich mich nicht anfreunden und so dachte ich mir: Wenn so viele Entwickler auf OSX setzen: Warum nicht ich auch?</p> <p>Und so musste ich innerhalb kürzester Zeit feststellen: Ja, es lässt sich auch auf der Mac-Plattform super arbeiten/entwickeln. Und es gibt super Programme, die einige bisherige Workflows noch einfacher abbilden lassen. Welche das sind, möchte ich hier näher auflisten.</p> <p><strong>Disclaimer:</strong> Die genannten Programme/Abläufe beschreiben die Arbeitsweise einer Person, die im kleinen Team an kleinen bis mittelgroßeren Webprojekten arbeitet. Für Einzelpersonen können durchaus andere Abläufe besser funktionieren.</p> <p>Hier also die Auflistung meines Setups, die hauptsächlich dazu dienen soll, dass ich beim nächsten Update selbst wieder alle Programme/Einstellungen/Links finde. Zusätzlich hat mich Klaus Breyer heute durch das Teilen seines <a href="http://klaus-breyer.de/in-eigener-sache/wie-ich-mit-geld-umgehe/234">Geld-Setups</a> dazu animiert/inspiriert, auch etwas mit euch zu teilen:</p> <h3>Development Environment: <a href="http://www.vagrantup.com/">Vagrant</a> (gratis)</h3> <p>Wir haben einen Wildwuchs an verschiedenen Systemen im Büro. So war es heuer Zeit für einige Projekte eine Schicht einzuführen, die das Arbeiten an gleichen Systemen ermöglicht. Hierzu hat sich Vagrant angeboten. Danke <a href="https://www.twitter.com/nicolasdular">Nico</a> und <a href="https://www.twitter.com/andreasklinger">Andi</a> für euer Basis-Setup hierzu!</p> <p>Vagrant ist, in Kombination mit VirtualBox, VMWare, … dazu da, eine virtuelle (Entwicklungs-)Maschine für Projekte einzurichten. Der Initialaufwand zum Einführen von Vagrant ist, natürlich abhängig vom jeweiligen Projekt-Setup, recht überschaubar. Die Definition der virtuellen Maschine dient ebenfalls gleich als Dokumentation für die Minimal-Requirements des jeweiligen Projekts. Man nimmt eine Basis Box und ergänzt diese um einige Shell-Scripte, um danach seine App (die lokal am Entwicklungs-Host liegt) in die virtuelle Maschine zu mounten. Das heißt: Die Entwicklung und die Sourcecodeverwaltung finden weiterhin auf dem physischen PC statt, während die App dann in der virtuellen Maschine läuft.</p> <p><strong>Vorteil 1</strong>: Plötzlich ist am eigenen Laptop/PC nicht mehr viel notwendig, damit die jeweilige Web-App läuft. Vagrant und Virtualbox installieren, &quot;vagrant up&quot; im Terminal tippen und schon wird das jeweilige System bei sich installiert.</p> <p><strong>Vorteil 2</strong>: Nun ist auch gewährleistet, dass alle Entwickler im Team die gleichen Versionen (im besten Fall sind das dann auch die gleichen Versionen wie am Produktiv-System) verwenden/testen können. Im Nachhinein betrachtet: Das sinnvollste, das wir 2013 in der Firma testen konnten.</p> <p><strong>Vorteil 3</strong>: Kommt ein neuer Mitarbeiter hinzu, wechselt ein Mitarbeiter sein Betriebssystem-Setup, bzw. muss ein Mitarbeiter sein Gerät neu installieren, hält sich der Aufwand hierfür in allen Situationen in Grenzen.</p> <h3>Sourcecodeverwaltung: <a href="http://www.git-tower.com/">Git Tower</a> (49 EUR)</h3> <p>In der Firma sind alle Projekte in Git-Repos zur Verwaltung hinterlegt. Je größer das Projekt und je mehr <a href="http://martinfowler.com/bliki/FeatureBranch.html">Feature-Branches</a>, desto schneller kommt man mit seinen Git-Clients/-Knowhows ans Ende. Nicht jedoch mit Git Tower. Seitdem ich auf dieses Tool umgestiegen bin, hatte ich nie wieder wirklich große Probleme und konnte jedes Problem (vor allem das oftmals sehr mühsame <a href="http://git-scm.com/book/en/Git-Branching-Rebasing">rebasen</a>) lösen. Für mich der Produktivitäts-Helfer Nummer 1 - hauptsächlich auch wegen der intuitiven Oberfläche und verständlichen Optionsauswahl. Somit geht der Preis von 49 EUR für mich vollkommen in Ordnung. Kein einziges Git-Programm (zb im App Store) hat für mich die Arbeit mit Repos so sehr vereinfacht.</p> <p>Kostenlose Alternative: <a href="http://www.sourcetreeapp.com/">SourceTree App</a></p> <h3>Datenbankverwaltung: <a href="http://www.sequelpro.com/">Sequel Pro</a> (gratis)</h3> <p>Einer der größten Timesaver: Ein gut funktionierendes Datenbank-Tool ist das Um und Auf für schnelles Arbeiten. Dinge wie phpMyAdmin waren mir immer ein Dorn im Auge und mit der Shell wollte ich mich nie wirklich beschäftigen. Dazu bin ich dann doch noch zu sehr geprägter Windows User. Zum Glück hat mir <a href="https://www.twitter.com/i_am_fabs">Fabian</a> mal von Sequel Pro erzählt und ich war sofort Feuer und Flamme dafür. Es bietet alle relevanten Dinge (Import, Export, Strukturverwaltung, Standardauflistung für Daten, Custom Query Support) und bedient sich sehr intuitiv. Killer-Feature für mich: Zugriff auf Datenbanken mittels SSH-Tunnels. Meist ist es ja so, dass der Zugriff auf Produktiv-Datenbanken nur direkt über localhost stattfinden kann. Hat man allerdings Zugriff auf einen Server mittels ssh, ist das Verbinden und Arbeiten mit Live-Datenbanken mit Hilfe von Sequel Pro jederzeit möglich. Achtung: Man sollte natürlich sehr vorsichtig sein, wenn man auf einer Live-Datenbank arbeitet. Ich habe mir daher angewöhnt, alle Produktiv Verbindungen mit &quot;ACHTUNG: Servername&quot; zu kennzeichen. Das gibt mir immer ein visuelles Backup, ob ich Queries tatsächlich ausführen sollte.</p> <h3>Schriftart: <a href="http://blogs.adobe.com/typblography/2012/09/source-code-pro.html">Source Code Pro</a> (gratis)</h3> <p>Programmierer sind eigen. Und deswegen sollten sie auch eigene Schriftarten verwenden. Unter Windows hatte ich mich schnell in die Consolas verliebt, doch als mir <a href="https://www.twitter.com/catearcher">Patrick</a> vor einigen Monaten von Source Code Pro erzählte, war ich sofort Feuer und Flamme. Geeignete Unterscheidungen von 0, O und o, bzw. 1 I und l sind eine große Seltenheit. Auch mehrere Underscores sind leider oftmals schwer zu erkennen.</p> <p>Kurzum: Für jedes System (auch Windows) unbedingt installieren - große Empfehlung meinerseits!</p> <ul> <li>Download hier: <a href="https://github.com/adobe/source-code-pro/downloads">https://github.com/adobe/source-code-pro/downloads</a></li> <li><a href="http://blogs.adobe.com/cantrell/archives/2012/10/using-source-code-pro-with-sublime-text-2.html">Anleitung für die Nutzung in Sublime Text</a></li> <li>Auch sehr zu Empfehlen: Ebenfalls das Terminal umstellen, damit auch dieses die Font verwendet!</li> </ul> <h3>Package Verwaltung: <a href="http://thechangelog.com/install-node-js-with-homebrew-on-os-x/">Homebrew</a> (gratis)</h3> <p>The Missing Package Manager for Mac OS X. Super angenehm, um Entwickler-relevante Dinge (node.js, mySQL, …) zu installieren. Bei mir aktuell für folgende Dinge im Einsatz (es waren schon mal deutlich mehr (siehe Vagrant)):</p> <ul> <li>node.js (brew install node)</li> </ul> <p>Wie man homebrew, node.js und grunt installiert, erfährt man hier sehr gut: <a href="http://thechangelog.com/install-node-js-with-homebrew-on-os-x/">http://thechangelog.com/install-node-js-with-homebrew-on-os-x/</a></p> <h3>JavaScript Task Runner: <a href="http://gulpjs.com">Gulp</a> (gratis)</h3> <p>Früher hatte ich einige Build-Tools direkt am Client in Verwendung. Es gab einzelne Plugins für Less, Jshint, Jsmin, Cssmin und Image Compress und die dazu notwendigen Konfigurationsdateien. Diese waren alle in den unterschiedlichen Programmen aufgeteilt und meine Kollegen hatten teilweise veraltete Versionen. Kurz um: Nervig. Mittels Gulp.js konnten wir in der Firma all die obgenannten Tasks sammeln und mittels <a href="NPM%20Shrinkwrap">http://blog.nodejs.org/2012/02/27/managing-node-js-dependencies-with-shrinkwrap/</a> dafür sorgen, dass alle involvierten Teammitglieder immer die gleichen Versionen von den Dependencies nutzen können.</p> <ul> <li>Aufwand zum Einlernen: Gering.</li> <li>Alternative 1: <a href="http://gruntjs.com/">Grunt</a> (gratis)</li> <li>Alternative 2: <a href="http://incident57.com/codekit/">CodeKit</a> (28 USD)</li> <li>Alternative 3 (nur für Images): <a href="http://imageoptim.com/">ImageOptim</a> (gratis)</li> </ul> <h3>FTP/SSH Zugang: Terminal/<a href="http://panic.com/transmit/">Transmit</a> (34 USD)</h3> <p>Klar: Jeder Entwickler muss sich früher oder später mal auf externe Server verbinden. Dazu empfehle ich folgende Dinge:</p> <p><strong>Terminal/Git</strong>:</p> <p>Deployments lösen wir bei den meisten Projekten aktuell mittels Git. Dh das Verbinden mit einem externen Server kann über SSH stattfinden. Danach reichen einige wenige Kommandozeilen-Befehle aus. Hierfür ist nicht viel notwendig, außer:</p> <ul> <li><a href="http://www.maclife.com/article/columns/terminal_101_easy_login_ssh_config_file">SSH Logins mittels der Config-Datei hinterlegen</a></li> <li><a href="https://help.github.com/articles/generating-ssh-keys">SSH Keys anstelle von Passwörtern verwenden</a></li> </ul> <p>Eine Alternative zum händischen Deployment wären Dienste wie <a href="https://www.deploy.do/">Deploy.do</a> oder <a href="https://npmjs.org/package/grunt-deploy">lokale Deploy-Scripts in Kombination mit Grunt</a>.</p> <p><strong>Transmit</strong>:</p> <p>Für Legacy-Projekte, oder kleine Datei-Suchen zwischen durch unerlässlich: Transmit. Super intuitiv, Favoriten können über Dropbox oder App Store automatisch gesynct werden. Bonus: Kann auch direkt auf S3 Buckets zugreifen.</p> <h3>Texteditor: Sublime Text (3) (70 USD)</h3> <p>Sublime Text gibt es für alle Plattformen, somit gehe ich nicht näher darauf ein. Einfach der beste, den es zur Zeit gibt! Vor allem wegen der Plugins, Mini-Map, Konfigurationsmöglichkeiten und dem unvergleichbaren Speed sein Geld Wert!</p> <p>Hier meine aktuell verwendeten Plugins/Einstellungen:</p> <pre> { "bold_folder_labels": true, "color_scheme": "Packages/User/Monokai (SL).tmTheme", "font_face": "Source Code Pro", "highlight_line": true, "highlight_modified_tabs": true, "ignored_packages": [ "Vintage" ], "scroll_past_end": false, "shift_tab_unindent": true, "tab_completion": false, "tab_size": 2, "translate_tabs_to_spaces": true, "trim_trailing_white_space_on_save": true } </pre> <p><strong>Verwendete Plugins zur Zeit:</strong></p> <ul> <li><a href="https://github.com/danro/LESS-sublime">LESS syntax highlighting</a></li> <li><a href="https://github.com/SublimeLinter/SublimeLinter3">Interactive code linting framework for Sublime Text 3</a></li> <li><a href="https://github.com/SublimeLinter/SublimeLinter-jshint">SublimeLinter plugin for JavaScript</a></li> </ul> <p>Bevor man die Plugins installieren kann, benötigt man den sehr bekannten Package Manager &quot;<a href="https://sublime.wbond.net/installation">Package Control</a>&quot;. Alles super flott installiert und schon steigt die Party!</p> <h3>Security: FileVault aktivieren</h3> <p>Vor allem sinnvoll bei Laptops, aber meiner Meinung nach auch für Desktops relevant: Das Verschlüsseln der Festplatte! Unter <em>System Preferences</em> &gt; <em>Security &amp; Privacy</em> &gt; Tab <em>FileVault</em> &gt; <em>Turn on FileVault</em> klicken und zurücklehnen.</p> <h3>Fazit</h3> <p>Alles in allem ist das Setup, vor allem durch das Auslagern vieler Dependencies in die Vagrant Machine, sehr kurz gehalten. Das Neuinstallieren meines Computers vor wenigen Tagen hat mich somit nur 1,5h gekostet. Sehr überschaubar, für die vielen Möglichkeiten, die mir das Setup bietet.</p> <h3>Bonus: Code in die Dropbox legen</h3> <p>Persönlich benutze ich zwei Geräte. Das Synchronisieren der Dateien erledigt Dropbox. Das ist nichts spezielles. Zusätzlich lege ich aber meine lokalen Git-Repositories ebenfalls in die Dropbox. Vorteil: Auch wenn am Ende eines Arbeitstages alle Code-Änderungen auf Github hochgeladen wird, kann ich direkt zuhause im gewohnten Setup weiterarbeiten, ohne dass ich wieder alle Feature-Branches händisch auschecke.</p> <h3>Ergänzungen?</h3> <p>Was sind eure Ergänzungen? Wobei verwendet ihr andere Tools? Was findet ihr furchtbar? :) Wenn ihr wollt, könnt ihr diesen Blog-Post einfach forken und um Korrekturen oder weitere Tipps ergänzen! Wie? Einfach hier <a href="https://github.com/johannesnagl/johannesnagl.github.io/blob/master/_posts/2013-12-30-Mein-perfektes-Mac-Developer-Setup.md">https://github.com/johannesnagl/johannesnagl.github.io/blob/master/_posts/2013-12-30-Mein-perfektes-Mac-Developer-Setup.md</a> auf editieren klicken!</p> <p><a href="http://johannes.nagl.name/2013/Mein-perfektes-Mac-Developer-Setup/">Mein perfektes (Mac) Developer Setup</a> was originally published by Johannes Nagl at <a href="http://johannes.nagl.name">Johannes Nagl Online</a> on December 30, 2013.</p> <![CDATA[Blog von WordPress zu Jekyll migrieren]]> http://johannes.nagl.name/2013/Blog-von-WordPress-zu-Jekyll-migrieren 2013-12-30T00:00:00+01:00 2013-12-30T00:00:00+01:00 Johannes Nagl http://johannes.nagl.name vorname@nachname.name <p>Vor einiger Zeit hat sich mein Blog-Update-Intervall drastisch erhöht. Nachdem die <a href="http://johannes.nagl.name/2012/2012/">Blog-Challenge 2012</a> verloren wurde, verlor ich auch ein wenig meine Lust am Texten. Das und die Tatsache, dass ich jedes Mal, bevor ich los bloggen konnte, WordPress updaten musste, nervten mich extrem.</p> <p>Also entschloss ich vor einigen Monaten meine Blog-Software zu wechseln. Inspiriert durch meinen sonst auch (fast) überall durchgezogenen Lebensstil (&quot;weniger ist mehr&quot;) habe ich mich dazu entschlossen, auf eine ganz minimalistische Plattform zu wechseln. In diesem Fall: Auf simple, statische HTML Files - die ich nicht einmal selbst hoste.</p> <h3>Say <a href="http://jekyllrb.com">Hello to Jekyll</a>! Transform your plain text into static websites and blogs.</h3> <p>Jekyll ist ein Ruby Gem, das ohne viel zu tun aus einigen wenigen Konfigurationsdateien und Posts (die im Markdown oä Format abgelegt werden) automatisch einen ganzen Blog bastelt.</p> <p><strong>Die Vorteile liegen auf der Hand</strong>:</p> <ul> <li><strong>Reduced to the max</strong>: Billige, mit jedem Editor editierbare HTML/Markdown Texte</li> <li><strong>No Updates required</strong>: Da es sich um HTML-Files handelt, kann es zu keinen Security-Problemen kommen, wenn man einige Zeit keinen Bock auf Bloggen/Updates hat</li> <li><strong>Speed</strong>: Da es sich um HTML-Files handelt, werden diese auch super schnell an die Besucher ausgespielt, egal wie viel Traffic mein Blog tatsächlich erhalten sollte. Interessant hierbei auch folgender <a href="http://www.mthie.com/wie-schnell-man-seiten-ausliefern-kann.html">Blog-Post von Martin</a>.</li> <li><strong>Hosting-free</strong>: Da ich mein Jekyll-Repository auf GitHub hoste, läuft mein Blog auch direkt auf den Servern von GitHub. Ich muss also weder etwas administrieren, noch zahle ich dafür (da es sich um ein public repo handelt).</li> <li><strong>Easy Hosting</strong>: Da es sich um HTML-Files handelt, könnte ich die fertig erzeugte Blog-Version bei jedem Webhoster ohne Probleme hochladen.</li> <li><strong>Easy Migration</strong>: Es gibt für alle nahmhaften Blog-Systeme (ala WordPress, Movable Types, Ghost, Drupal,Tumblr, …) fertige Migrations-/Import-Skripte, die das Konvertieren der Einträge sehr einfach machen.</li> </ul> <p>Jedes System hat natürlich auch <strong>seine Nachteile</strong>, die nicht verschwiegen werden sollen:</p> <ul> <li><strong>Not for everyone</strong>: Grundkenntnisse der Programmierung sollten beim erstmaligen Einrichten des Blogs vorhanden sein.</li> <li><strong>Not for everyone</strong>: Das Tool skaliert sicher nicht für Blogs mit mehreren Autoren/vielen Postings</li> <li><strong>Not for everyone</strong>: Die Auswahl an <a href="http://jekyllthemes.org/">Themes</a> und <a href="http://jekyllrb.com/docs/plugins/">Plugins</a> ist sehr überschaubar.</li> <li><strong>Not for everyone</strong>: Kein Fancy Online-Editor für Text + Bilder vorhanden.</li> <li><strong>Not for everyone</strong>: Kommentare und Suche sind out of the box nicht vorhanden, können aber teilweise ergänzt werden. Dazu im Anschluss mehr.</li> <li><strong>Not for everyone</strong>: Es gibt zwar Import-Tools, aber defacto keine fertigen Export-Möglichkeiten. Ob man also jemals wieder von Jekyll wegkommt hängt stark von seinen Programmier-Kenntnissen ab.</li> </ul> <p>Ich denke, man sieht anhand der beiden Aufzählungen sehr gut, dass nur einige wenige Anwendungsszenarien für Jekyll-Blogs vorhanden sind. (Vermutlich ist das Anwendungsgebiet für Jekyll-Webseiten deutlich höher).</p> <h3>Migration</h3> <p>Wie bereits vorhin erwähnt: Das Thema <a href="http://jekyllrb.com/docs/migrations/">Blog Migrationen</a> ist bei Jekyll kein Thema. Schnell hat man das passende Kapitel in der guten Dokumentation gefunden, schon kanns los gehen. In meinem Fall habe ich den <a href="http://import.jekyllrb.com/docs/wordpress/">fertigen Importer für WordPress</a> verwendet.</p> <p>Zusätzlich noch ein gutes, hübsches, zurückhaltendes, und technisch sauber umgesetztes <a href="https://github.com/mmistakes/so-simple-theme">Theme</a> gefunden und fast ist man fertig!</p> <p>In meinem Fall hat dann noch ein GitHub-Repo (mit speziellem Namen) gefehlt: Aber auch das ist aufgrund der tollen <a href="http://pages.github.com/">GitHub Pages Dokumentation</a> innerhalb weniger Minuten eingerichtet und ready to rock. Schnell noch eine CNAME Datei mit dem Inhalt &#39;johannes.nagl.name&#39; angelegt und der Blog war fertig migriert.</p> <p>Zwei Punkte waren dann noch ausständig:</p> <h3>Kommentare</h3> <p>Diese verliert man leider bei der Migration. In meinem Fall kein Problem, da ich nur rund 30-40 hatte. Da statische HTML-Dateien keine Möglickeit zum Hinterlassen von Kommentaren bieten, muss man in diesem Fall auf Anbieter wie <a href="http://disqus.com/">Disqus</a> zurückgreifen.</p> <h3>Fotoalben</h3> <p>Nun ja, diese sind immer noch ausständig :) Kommt Zeit, kommen alte Fotoalben. Mal schauen, welche Lösung ich dafür finde. Bisher war ich zu faul dazu mir eine Lösung für alte Galerien, wie <a href="http://johannes.nagl.name/2012/leckeres-sushi-maki-selber-machen/">hier</a> zu überlegen.</p> <h3>Suche</h3> <p>Leider auch etwas halbherzig funktioniert die Suche: Da keine Datenbank bzw. server-seitige Programmiersprache zur Hand ist, kann nur mittels &quot;billigem&quot; JS-String-Vergleich nach Titeln oder Tags einzelner Artikel gesucht werden. Macht in meinem Fall nichts: Entweder Besucher kommen direkt via Google auf einen gezielten Beitrag oder klicken auf einen Tweet/Fb-Link von mir.</p> <h3>Fazit / Management Summary</h3> <p>Mir hat der Wechsel gut getan und ich konnte viele Altlasten bezüglich Hosting/Wartung ein für alle Mal abhaken. Seitdem sehe ich meinen Blog wieder mit ganz anderen Augen und die &quot;lightweight&quot; Form macht Spass. Ich denke viel mehr über Themen als über Technik nach. Das ist gut so.</p> <p>Jeder der einen Umstieg überlegt, sollte sich jedoch vorher mit den Hosted Services von <a href="http://www.wordpress.com">WordPress(.com)</a> bzw. <a href="http://blog.ghost.org/hosted-platform-open/">Ghost</a> (gab es zu meiner Zeit noch nicht) vertraut machen.</p> <p><a href="http://johannes.nagl.name/2013/Blog-von-WordPress-zu-Jekyll-migrieren/">Blog von WordPress zu Jekyll migrieren</a> was originally published by Johannes Nagl at <a href="http://johannes.nagl.name">Johannes Nagl Online</a> on December 30, 2013.</p> <![CDATA[2013]]> http://johannes.nagl.name/2013/2013 2013-12-30T00:00:00+01:00 2013-12-30T00:00:00+01:00 Johannes Nagl http://johannes.nagl.name vorname@nachname.name <p>Es gibt mehr Jahresrückblicke als Tage im Jahr. Und es gibt so viel, was in einem Jahr passiert, dass eine Struktur schwer fällt. Hier also mein durchaus chaotischer Jahresrückblick, mit (fast) allem wichtigen, was 2013 passiert ist. Unsortiert, ungeschminkt, ungeordnet.</p> <p>Bevor man über das vergangene Jahr spricht, sollte man es immer in einen Gewissen Bezug bringen. Und dieser ist für mich sinnvoller weise das Jahr davor. Also <a title="2012" href="http://johannes.nagl.name/2012/2012/">2012</a>. Wenn ich meinen Rückblick zu diesem Jahr erneut lese, merke ich richtig, wie viele Dinge auf der Welt passiert sind. Heuer ist natürlich mindestens genauso viel auf der Welt passiert und doch überwiegt das persönliche, wenn ich an das Jahr zurückblicke. Das ist schön zu sehen. Und stimmt mich positiv.</p> <p>Ich durfte mit meiner wunderbaren Freundin sehr viele und vor allem sehr positive Momente erleben. Seitdem wir zusammen leben ist das Leben noch entspannter. Der Umzug, das gemeinsame Leben, das Kochen: Alles läuft prima und ich freue mich über jeden neuen Tag zu zweit. Wir lagen in Parks, besuchten Prag und entspannten in Zell am See. Wir sahen Game Of Thrones, Revenge, Prison Break und erfanden unsere eigenen Titelmelodien - Gemma Jackson!</p> <p>Die Arbeit heuer bei den Socialisten war erfüllend und anstrengend zu gleich. In den Sommermonaten, kurz vor dem alljährlichen Summercamp, das dieses Jahr direkt am Plattensee stattfand, durfte ich in Swat.io hineinschnuppern. Schnell war klar, dass durch das rapide Wachstum, auch Dank der super Hilfe von Andi, sehr viel Arbeit anfallen würde. Letztlich wurde entschieden, dass ich seit September/Oktober fast ausschließlich an diesem Projekt arbeite. Wir konnten bereits viele Dinge gemeinsam verbessern, das Arbeitspensum (vor allem nach der regulären Arbeitszeit) in Form von Gedanken war/ist jedoch hoch.</p> <p>Die Physiotherapie wurde zum ständigen Begleiter - genauso wie der undefinierbare Schmerz im linken Knöchel. Nach knapp 40 Besuchen wird es Zeit nächstes Jahr etwas anders zu machen (Über Tipps freue ich mich natürlich sehr).</p> <p>Wie letztes Jahr endete das Jahr mit einem wunderbaren Break. Das erste wirklich gemeinsam-verbrachte Weihnachten mit Verena. Wir konnten beide vom Arbeitsalltag abschalten, im Waldviertel entspannen, gemeinsam mit unseren Familien feiern und danach super chillexte Tage verbringen. Und genau das wollen wir 2014 intensivieren - und sind daher bereits bei der Urlaubsplanung für nächstes Jahr sehr weit fortgeschritten.</p> <p>Am Ende dieses Rückblicks fühlt es sich an, als ob 2013 ein Jahr war, wo sich viele private Dinge verfestigten, bzw. eine &quot;logische&quot; Fortsetzung nahmen. Dafür bin ich dankbar. Vielleicht nennen es manche Menschen &quot;erwachsen werden&quot; - ich nenne es, jetzt wo ich 30 geworden bin, eher &quot;angekommen sein&quot;: In einem Leben, das ich mir so immer erhofft hatte. Eine Partnerin zu haben, von der man weiß, dass sie genau die richtige ist. Einen Job zu haben, von dem man weiß, dass man jeden Tag wieder gerne hingeht. Und eine Wohnung/Heimat zu haben, von der man weiß, dass man jeden Abend gerne wieder zurückkommt. Es wäre schön, wenn dieses Glück noch einige Zeit anhalten könnte.</p> <p>Wie <a href="http://johannes.nagl.name/2012/2012/">immer</a>, weil es so schön ist, auch heuer wieder zum Abschluß: Google Zeitgeist - das Video. Auch wenn es heuer kürzer und &quot;langweiliger&quot; erscheint.</p> <iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/Lv-sY_z8MNs" frameborder="0"> </iframe> <p><a href="http://johannes.nagl.name/2013/2013/">2013</a> was originally published by Johannes Nagl at <a href="http://johannes.nagl.name">Johannes Nagl Online</a> on December 30, 2013.</p> <![CDATA[Android ICE-Apps im Test]]> http://johannes.nagl.name/2013/android-ice-apps-im-test 2013-10-13T00:00:00+02:00 2013-10-13T00:00:00+02:00 Johannes Nagl http://johannes.nagl.name vorname@nachname.name <p>In Case of Emergency (<em>ICE</em>) machen sich die einen Sorgen, die anderen hoffen auf Hilfe. Erst vor kurzem habe ich einen Anruf erhalten, der mich aus meiner glückseligen Welt gerissen hat. V. wurde von einer Radfahrerin übersehen und verletzt - zum Glück waren &quot;nur&quot; einige Blutergüsse und blaue Flecken das Ergebnis.</p> <p>Schlimm war allerdings der Gedanke, dass etwas mit ihr sein könnte und niemand mich kontaktieren würde. Das Thema &quot;<em>Was passiert bei einem Unfall? Wer wird verständigt?</em>&quot; wird ja von uns allen wohl eher vernachlässigt; schließlich gibt es interessantere/positivere Themen, die man mit seinem Partner/mit seiner Partnerin besprechen möchte. Da mich der Vorfall doch sehr mitgenommen hat, wollte ich mich informieren, was man im &quot;modernen Zeitalter&quot; machen kann, um im Falle des Falles doch irgendwie die Chance zu haben, verständigt zu werden.</p> <p>Als ehemaliger Rettungssanitäter weiß ich: Ein Blick ins Geldbörsel/Handy ist wohl etwas, was man Sanitätern/Krankenschwestern zu trauen kann. V. meinte dann, dass man direkt im Adressbuch eine &quot;ICE&quot;-Nummer angeben könnte. Also einen <strong>In Case of Emergency</strong>-Kontakt. Das ganze hat nur einen Haken: Wie kommt man zum Adressbuch, wenn das Handy eine PIN Sperre hat?</p> <p>Ein Eintrag im Adressbuch kam für mich nicht in Frage. Deswegen: Ab in den Play Store. Und voila: Es gibt zig ICE-Apps, die alle ähnlich funktionieren: Man gibt Kontaktdaten, Angehörige, eigene Krankheiten und Blutgruppe an und … die App kann die Daten anzeigen. Hilft in den meisten Fällen, aufgrund der angesprochenen PIN-Sperre, natürlich auch nichts. </p> <p>Die Premium-Apps wie &quot;<a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.appventive.ice">ICE: In Case of Emergency</a>&quot; von Appventive bieten zusätzlich zur normalen App auch Launchscreen-Widgets an. Klingt gut, ist aber im täglichen Gebrauch dann doch etwas störend, weil es einem, natürlich visuell sehr auffallend, ins Auge sticht und einen an potentielle Probleme erinnert.</p> <h2>Lange Rede, kurzer Sinn:</h2> <p>Ich habe dann doch noch eine simple Lösung gefinden, wie man ohne App dennoch sinnvoll einen ICE-Hinweis schalten kann. Und zwar wie folgt:</p> <ul> <li>Settings &gt; Security &gt; Owner Info</li> </ul> <p>In meinem Fall habe ich hier einfach <strong>&quot;in case of emergency {telefonnummer von freundin}, Blutgruppe A+&quot;</strong> eingetragen. Dieser Hinweistext erscheint nun direkt am Display, sobald es aktiviert wird, direkt oberhalb der Unlock-Tasten. Und obwohl es mir nicht dauernd ins Auge sticht, denke ich, dass Personen, die das Handy das erste Mal in die Hand nehmen, durchaus über den Hinweis stolpern werden.</p> <p>Ob&#39;s im Falle des Falles etwas bringt weiß ich natürlich nicht. Ich hoffe auch, dass ich es niemals erfahren muss. Aber, meine Erfahrungen hier nieder zu schreiben, hilft vielleicht jemanden, der ähnliche Sorgen um sich oder seinen Partner/Partnerin hat.</p> <p><a href="http://johannes.nagl.name/2013/android-ice-apps-im-test/">Android ICE-Apps im Test</a> was originally published by Johannes Nagl at <a href="http://johannes.nagl.name">Johannes Nagl Online</a> on October 13, 2013.</p>