731 Tage Social Software Development

Vor einem Jahr war es soweit. Das erste Jahr, sprich die ersten 365 Tage Social Software Development bei den Socialisten waren vorbei. Und man glaubt es kaum: Jetzt ist schon wieder was passiert - nämlich wieder ein Jahr vergangen! Zeit, auch dieses wieder Revue passieren zu lassen. Ein Zwischenbericht.

Die Zeit verläuft rasend schnell. Vermutlich tut sie das im Social Software Development Umfeld noch um einen Zacken schneller. Es macht mir jedenfalls Spaß. Würde ich es kurz machen, könnte ich die letztjährige Zusammenfassung einfach hier copy/pasten. Das wäre aber gar ein wenig fad.

Und fad ist mein Job definitiv nicht. hr fragt euch, warum? Ich erzähle es euch. Nur einige kleine Cherry picks. No big deal.

Spannende Projekte sind das A. Hat man erst mal im ersten Jahr gezeigt, dass man halbwegs was drauf hat, wird's im zweiten noch interessanter. Ein paar der größeren Projekte gingen auf meine Kappe, und es war auch viel Platz, um selbst Ideen in die Tat umzusetzen - Stichwort: Neues Time-Tracking/Intranet.

Spannende Ausflüge sind das O. Während die ganze Firma im Sommer in einer Luxusvilla am Balaton eine Woche lang Fortbildung betrieb, ging es Ende des Jahres gemeinsam mit Michi übers Wasser - genauer gesagt nach San Francisco zu Facebook, Google und Apple. Es war eine aufregende Reise und die amerikanische Lebensweise steckt immer noch in meinem Kopf fest - ob positiv oder negativ ist 4 Monate nach der Rückkehr noch offen.

Viele Veränderungen, wie der PMD-Status, neue Testing-Guidelines, neuer Blog, eine neue Art der Herangehensweise an Projekte ("mobile first"), ... - all das sind Dinge, die jede einzelne Woche bei uns spannend und herausfordernd machen. Es gibt keinen Tag, an dem ich mich nicht freue ins Büro zu fahren.

Deswegen möchte ich mit zwei Gedanken schließen, die noch mehr verdeutlichen, warum ich am genau richtigen Arbeitsplatz angekommen bin:

"Wenn du zwei Jahre bei uns bleibst, bin ich zufrieden." Diese Aussage hat mich vor zwei Jahren verunsichert. Ich war kurz davor bei einer anderen Firma zu unterschreiben. Des Geldes wegen. Ich wollte jedoch eigentlich etwas, was passt. Und nicht etwas, wo von vornherein angenommen wurde, dass ich nach zwei Jahren wechseln würde. Anscheinend ist die Zufriedenheit eines Mitarbeiters nicht unbedingt mit dieser des Chefs gleich zu setzen. Unglaublich entmutigend.

"Tu was du liebst und du musst nie wieder arbeiten." Diesen Spruch, angeblich von Konfuzius, habe ich am Wochenende im Fernsehen aufgeschnappt. Ich denke, es ist der zentrale Gedanke hinter meiner Tätigkeit bei den Socialisten. Ich bin gekommen um zu bleiben. Besser könnte man's wohl kaum zusammenfassen oder kürzer. Wobei - wie wärs hiermit?

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Danke beim gesamten Team für wunderbare 2 Jahre. Ich freu mich auf die nächsten 365 Tage!