2013

Es gibt mehr Jahresrückblicke als Tage im Jahr. Und es gibt so viel, was in einem Jahr passiert, dass eine Struktur schwer fällt. Hier also mein durchaus chaotischer Jahresrückblick, mit (fast) allem wichtigen, was 2013 passiert ist. Unsortiert, ungeschminkt, ungeordnet.

Bevor man über das vergangene Jahr spricht, sollte man es immer in einen Gewissen Bezug bringen. Und dieser ist für mich sinnvoller weise das Jahr davor. Also 2012. Wenn ich meinen Rückblick zu diesem Jahr erneut lese, merke ich richtig, wie viele Dinge auf der Welt passiert sind. Heuer ist natürlich mindestens genauso viel auf der Welt passiert und doch überwiegt das persönliche, wenn ich an das Jahr zurückblicke. Das ist schön zu sehen. Und stimmt mich positiv.

Ich durfte mit meiner wunderbaren Freundin sehr viele und vor allem sehr positive Momente erleben. Seitdem wir zusammen leben ist das Leben noch entspannter. Der Umzug, das gemeinsame Leben, das Kochen: Alles läuft prima und ich freue mich über jeden neuen Tag zu zweit. Wir lagen in Parks, besuchten Prag und entspannten in Zell am See. Wir sahen Game Of Thrones, Revenge, Prison Break und erfanden unsere eigenen Titelmelodien - Gemma Jackson!

Die Arbeit heuer bei den Socialisten war erfüllend und anstrengend zu gleich. In den Sommermonaten, kurz vor dem alljährlichen Summercamp, das dieses Jahr direkt am Plattensee stattfand, durfte ich in Swat.io hineinschnuppern. Schnell war klar, dass durch das rapide Wachstum, auch Dank der super Hilfe von Andi, sehr viel Arbeit anfallen würde. Letztlich wurde entschieden, dass ich seit September/Oktober fast ausschließlich an diesem Projekt arbeite. Wir konnten bereits viele Dinge gemeinsam verbessern, das Arbeitspensum (vor allem nach der regulären Arbeitszeit) in Form von Gedanken war/ist jedoch hoch.

Die Physiotherapie wurde zum ständigen Begleiter - genauso wie der undefinierbare Schmerz im linken Knöchel. Nach knapp 40 Besuchen wird es Zeit nächstes Jahr etwas anders zu machen (Über Tipps freue ich mich natürlich sehr).

Wie letztes Jahr endete das Jahr mit einem wunderbaren Break. Das erste wirklich gemeinsam-verbrachte Weihnachten mit Verena. Wir konnten beide vom Arbeitsalltag abschalten, im Waldviertel entspannen, gemeinsam mit unseren Familien feiern und danach super chillexte Tage verbringen. Und genau das wollen wir 2014 intensivieren - und sind daher bereits bei der Urlaubsplanung für nächstes Jahr sehr weit fortgeschritten.

Am Ende dieses Rückblicks fühlt es sich an, als ob 2013 ein Jahr war, wo sich viele private Dinge verfestigten, bzw. eine "logische" Fortsetzung nahmen. Dafür bin ich dankbar. Vielleicht nennen es manche Menschen "erwachsen werden" - ich nenne es, jetzt wo ich 30 geworden bin, eher "angekommen sein": In einem Leben, das ich mir so immer erhofft hatte. Eine Partnerin zu haben, von der man weiß, dass sie genau die richtige ist. Einen Job zu haben, von dem man weiß, dass man jeden Tag wieder gerne hingeht. Und eine Wohnung/Heimat zu haben, von der man weiß, dass man jeden Abend gerne wieder zurückkommt. Es wäre schön, wenn dieses Glück noch einige Zeit anhalten könnte.

Wie immer, weil es so schön ist, auch heuer wieder zum Abschluß: Google Zeitgeist - das Video. Auch wenn es heuer kürzer und "langweiliger" erscheint.